19. November 2010

Sto steigert Konzernumsatz um 6,8 Prozent

Die Sto AG konnte ihren Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2010 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 6,8 Prozent auf 756,2 Millionen Euro (Vorjahr: 708,1 Millionen Euro) steigern. Das um diesen Wechselkurseffekt bereinigte Umsatzplus lag bei 5,1 Prozent. Die zufriedenstellende Entwicklung des Konzernumsatzes lag vor allem in der guten Nachfrage nach Sto-Fassadensystemen begründet. Verkaufserfolge verzeichnete das Unternehmen vor allem in den Ländern, in denen der Einsatz dieser Produkte staatlich gefördert wird und ein hohes Umweltbewusstsein herrscht. An erster Stelle stand dabei Deutschland, sodass der Inlandsumsatz in den ersten neun Monaten 2010 deutlich um 11,2 Prozent auf 378,4 Millionen Euro (Vorjahr: 340,4 Millionen Euro) angestiegen ist.


Gute Zuwächse im Fassadengeschäft wurden außerdem vor allem in Frankreich, Italien und Österreich erzielt. In der Summe konnten die höheren Umsätze in diesen Ländern die zum Teil erheblichen Rückgänge insbesondere in den USA, Großbritannien und Polen überkompensieren, sodass der Auslandsumsatz im Berichtszeitraum um 2,7 Prozent auf 377,8 Millionen Euro (Vorjahr: 367,7 Millionen Euro) zunahm. Der Anteil des internationalen Geschäfts am Konzernvolumen betrug damit 50,0 Prozent.


Die über Erwarten hohe Zunahme beim Geschäftsvolumen hatte zur Folge, dass die beachtlichen Kostensteigerungen, die wie angekündigt vor allem beim Materialeinkauf und im Personalbereich zu verzeichnen waren, mehr als ausgeglichen werden konnten. Aus diesem Grund hat sich entgegen der Unternehmensplanung auch die Ertragslage im Sto-Konzern verbessert: Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und Nettoergebnis lagen bis Ende September 2010 über den vergleichbaren Vorjahreswerten.


Die Investitionen beliefen sich in den ersten neun Monaten 2010 konzernweit auf insgesamt 10,1 Millionen Euro (Vorjahr: 11,3 Millionen Euro). Eines der wichtigsten Investitionsthemen im laufenden Jahr stellt das Projekt »Retrofit« dar, mit dem die Sto-Produktionsanlagen auf den neuesten technologischen Stand gebracht werden.


Ende September 2010 waren im Sto-Konzern weltweit 4.332 Mitarbeiter beschäftigt nach 4.236 am Vorjahresstichtag. Zur Inlandsbelegschaft gehörten 2.392 Personen (Vorjahr: 2.364), im Ausland wurde die Personalstärke von 1.872 auf 1.940 Arbeitnehmer erhöht. Mit diesem Aufbau wurde die Personalstrategie wie geplant umgesetzt und eine wichtige Voraussetzung für künftiges Wachstum geschaffen.


Ausblick auf das Gesamtjahr 2010

Im vierten Quartal ist traditionell mit einer witterungsbedingten Beruhigung des Geschäfts zu rechnen. Gleichzeitig geht Sto von einem weiteren Anstieg der Material- und Personalkosten sowie von einem anhaltenden Druck auf die Absatzpreise aus. Dennoch sollten aufgrund des erfreulich positiven Geschäftsverlaufs in den ersten neun Monaten im Gesamtjahr 2010 die vergleichbaren Vorjahreswerte übertroffen werden: Beim Konzernumsatz erwartet Sto ein Plus von etwa 5 Prozent bis 6 Prozent gegenüber dem 2009er-Wert von 924,6 Millionen Euro (bisherige Prognose: +2 Prozent bis +3 Prozent). Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern wird entgegen der bisherigen Planung über dem 2009 erzielten EBIT von 82,3 Millionen Euro liegen.