15. Dezember 2010

Merkblatt zu Unterdeckplatten aus Holzfasern

10-12-15%20VHD_e.V._Holzfaser-Unterdeckplatten Ausbau und Fassade - Merkblatt zu Unterdeckplatten aus Holzfasern
Unterdeckplatten aus Holzfasern werden häufig als regensichernde Zusatzmaßnahme im Dachbereich eingesetzt. (Foto: VHD Verband Holzfaser Dämmstoffe)
Unterdeckplatten aus Holzfaserdämmstoffen stellen in vielen Bauvorhaben die regensichernde Zusatzmaßnahme im Dachbereich dar. Welche Anforderungen die Platten zu erfüllen haben, regelt ein neues Merkblatt, das die Verbände BDF, DHV und VHD Anfang Dezember gemeinsam herausgegeben haben. »Das neue Verbände-Merkblatt ist in erster Linie als Ratgeber für Fertigbaubetriebe, Dachdecker und Zimmerleute konzipiert«, sagt Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer des Verbandes Holzfaser Dämmstoffe (VHD) in Wuppertal.


Das Merkblatt erläutert professionellen Bauhandwerkern und Holzbautechnikern, unter welchen Bedingungen Unterdeckplatten aus Holzfasern als »regensichernde Zusatzmaßnahme« im Dachbereich verwendet werden dürfen. Das Merkblatt nimmt Bezug auf die relevanten Bestandteile des Regelwerks des Zentralverbands des deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH). Es definiert Unterdeckplatten der technischen Klasse UDP-A als Holzfaserplatten, die die Anforderungen nach DIN EN 14964 erfüllen, über die gesamte Dicke hydrophobiert sind und zusätzliche Anforderungen hinsichtlich der Regensicherheit nach einem Prüfmodus der Holzforschung Austria erfüllen.


Weiterhin enthält das Merkblatt Vorgaben zu Abklebungen mit Klebebändern oder Verklebungen von Verfalzungen.


Das Merkblatt »Anwendung von Unterdeckplatten aus Holzfasern« wurde von drei Verbänden gemeinsam verfasst und herausgegeben:


Interessierte Bauhandwerker können die praxisrelevanten Informationen von der Website www.holzfaser.org aus dem Downloadbereich als PDF herunterladen.