28. Januar 2011

Handwerkskammer Wiesbaden: Preisverleihung des Wettbewerbs "Innung 2010"

Die Handwerkskammer Wiesbaden hat die Sieger des Wettbewerbs „Innung 2010“ ausgezeichnet. Um die gute, jedoch oft auch unbemerkt bleibende Arbeit der mehr als 120 Innungen im Kammerbezirk zu würdigen, hatte die Handwerkskammer Wiesbaden im vergangenen Jahr erstmals einen Preis für die „Innung 2010“ ausgelobt. Kammerpräsident Klaus Repp und Hauptgeschäftsführer Harald Brandes zufolge seien die Innungen die „Keimzelle der handwerklichen Selbstverwaltung“. Zusammen mit der Handwerkskammer und den Kreishandwerkerschaften sind sie wichtige regionale und fachliche Ansprechpartner der Handwerksbetriebe im Kammerbezirk.

 Der Wettbewerb sollte insbesondere der Frage nachgehen, was den Wert eine Innungsmitgliedschaft ausmacht. „Oft sind es zunächst die direkten Leistungen, die Handwerksbetriebe seitens der Innung erfahren“, so Repp. Doch auch ein lebendiges und vielseitiges Innungsleben gehöre dazu. In einer Kurzdokumentation sollte dargestellt werden, welche Leistungen die Innung anbietet, wie sich das Innungsleben gestaltet, welche Aktionen und Veranstaltungen insbesondere im Jahr 2009 durchgeführt wurden und welche Entwicklung der Mitgliederbestand genommen hat. Beteiligt hatten sich insgesamt 13 Innungen aus Ober-, West- und Mittelhessen.

Preise in Höhe von über 10.000 Euro
Den mit 5.000 Euro dotierten 1. Platz erreichte die Maler- und Lackiererinnung Gießen. Der 2. Platz und damit 2.500 Euro gingen an die Innung für Elektro- und Informationstechnik Gießen. Mit zwei 3. Preisen in Höhe von jeweils 1.500 Euro wurden die Innung für elektro- und Informationstechnische Handwerke Wiesbaden-Rheingau-Taunus und die Maler-und Lackierer-Innung Gelnhausen-Schlüchtern ausgezeichnet.

Meisterprüfungsausschussmitglieder geehrt
Im Rahmen der Preisverleihung des Wettbewerbs „Innung 2010“ ehrte die Handwerkskammer Wiesbaden auch langjährige Mitglieder der Meisterprüfungsausschüsse. „Sie entscheiden über die Maßstäbe für die Qualifikation der angehenden Betriebsinhaber, der Meister, Ausbilder und Betriebswirte des Handwerks“, sagte Repp zu den sechs geehrten Meisterprüfungsausschussmitgliedern. Damit seien sie nicht nur das Messinstrument für Qualität und Qualifikation, sondern auch Vorreiter des Gedankens, dass Qualität durch Qualifizierung garantiert wird“, so Repp.