07. Februar 2011

GPH: Roland Hebbel übernimmt Vorstandsvorsitz

Roland Hebbel übernimmt den Vorstandsvorsitz in der Güteschutzgemeinschaft Polystyrol-Hartschaum. (Foto: Steinbacher)
Roland Hebbel (42) übernimmt von Peter Schmid den Vorsitz in der Güteschutzgemeinschaft Polystyrol-Hartschaum, der Interessenvertretung und Verbandsorganisation der Styropor-Hersteller und -Rohstofflieferanten in Österreich. Roland Hebbel ist seit 1997 für die Steinbacher Dämmstoff GmbH tätig und leitet gemeinsam mit seiner Frau Ute Steinbacher das Unternehmen. Seit zehn Jahren engagiert er sich im GPH-Vorstand.


Durch die kürzlich präsentierte Neuauflage der Bundesförderung für thermische Sanierung (400 Millionen Euro für den Zeitraum 2011 bis 2014) sieht sich Roland Hebbel zu Beginn seiner Amtsperiode im Bemühen um Information und Aufklärung bestätigt: »Wir sind nicht müde geworden darauf hinzuweisen, dass die günstigste Form von Energie nun einmal jene ist, die man gar nicht braucht. Außerdem ist das Dämmen von Gebäuden für die gesamte Volkswirtschaft von immenser Bedeutung. Die thermische Sanierungsrate muss daher mittelfristig von derzeit 1 auf 3 Prozent, langfristig auf 5 Prozent gesteigert werden.«


Von einem neuen Boom im Bereich der Wärmedämmung sei man noch weit entfernt. 2010 gab es für die EPS-Dämmstofferzeuger trotz verstärkter Sanierungsaktivitäten und dem Trend zu höheren Dämmdicken nur eine »schwarze Null«. Schuld daran ist die anhaltende Rückwärtsbewegung bei der Erteilung von Neubaubewilligungen. »Daher hoffen wir auf eine Belebung des Marktes durch die Bundesförderung für thermische Sanierung«, sagt Hebbel zuversichtlich.


Er hat sich für seine Amtsperiode zum Ziel gesetzt, bei den Marktteilnehmen mehr Akzeptanz für die EPS-Dämmstoffpreise zu erreichen: »Die Kosten bereitet uns zusehends Sorgen. In den vergangenen Monaten haben die Rohstoffpreise – sie schlagen mit einem mehrheitlichen Anteil der Herstellkosten zu Buche – wieder rasant zugelegt. Ein schwächelnder Euro beschleunigt diese Entwicklung noch. Unsere Kunden werden daher schon bald mit Preisanpassungen rechnen müssen.«