18. Februar 2011

»Thermografie-Check« macht Schwachstellen sichtbar

Thermografie ist eine effiziente und anschauliche Diagnose-Methode zur Aufdeckung von Wärmebrücken und schlecht gedämmter Bauteile in Gebäuden. Immer mehr Bau-Profis ergänzen deshalb ihre Kundenberatung durch das Angebot von Thermografie-Aufnahmen. Im Internet zeigt Rockwool jetzt, welche Schwachstellen mit der Infrarotkamera aufgedeckt werden können. Mit einem Mausklick gelangt der User von jeder einzelnen Problemstellung zur passenden Dämmlösung.

11-02-18%20Rockwool%20ThermografieCheck Ausbau und Fassade - »Thermografie-Check« macht Schwachstellen sichtbarDer »Thermografie-Check« bildet die Thermografie eines typischen Einfamilienhauses ab. Der Check veranschaulicht interaktiv, welches Problem sich hinter einem so genannten »Hotspot« verbergen und welche Produktlösung das Dämmdefizit beseitigen kann. (Foto: Deutsche Rockwool)
 


In seinen Schulungszentren bildet Rockwool seit 2008 Mitarbeiter des Baustoff-Fachhandels, Handwerker und Planer zu Rockwool geprüften Thermografen aus.


Der »Thermografie-Check« unter www.rockwool.de/services/thermografie-check richtet sich gleichermaßen an Mitarbeiter des Baustoff-Fachhandels wie an Fachhandwerker, Planer und Bauherren. Mit seiner selbsterklärenden Logik und hohen Informationstiefe eignet sich das Tool als Beratungsinstrument für Thermografen und spricht zugleich den Bauherrn an, der schon mit Thermografie in Berührung gekommen ist und sich jetzt eingehender damit beschäftigen möchte.


Im Thermogramm von rot nach grün
In der Bauthermografie misst die Infrarottechnik die unterschiedlichen Oberflächentemperaturen einzelner Gebäudeteile, die zur bildlichen Darstellung des Messergebnisses in Farben umgesetzt werden. Temperaturunterschiede am Gebäude verursachen daher verschiedene Farben im Thermogramm. So werden bei Außenaufnahmen warme Flächen in hellgelb bis rot abgebildet und deuten auf eine erhöhte Wärmeabstrahlung beziehungsweise eine Wärmebrücke hin. Kühlere Zonen erscheinen hingegen in grün-blau und weisen auf eine geringe Wärmeabgabe beziehungsweise gute Dämmung hin.


Gute Dämmung lässt Hotspots verschwinden
Der neue Rockwool »Thermografie-Check« bildet die Thermografie eines typischen Einfamilienhauses ab und veranschaulicht interaktiv, welches Problem sich hinter einem so genannten »Hotspot« verbergen kann: Mit einem Fadenkreuz kann der User über das Gebäude fahren und auf dem Bildschirm ausschnittweise die thermografische Darstellung des entsprechenden Bauteils sehen. Stößt man auf eine Wärmebrücke, ertönt ein akustisches Signal und der Ort der Wärmebrücke, zum Beispiel die oberste Geschossdecke, wird angezeigt. Mit nur einem Klick kann jetzt eine ausreichende Dämmung genau dieser Stelle simuliert werden, so dass sich die Thermografie-Ansicht im Fadenkreuz realitätsgetreu ändert. Die entsprechenden Rockwool Produktlösungen werden angezeigt, Links führen zu vertiefenden Produktinformationen.


Basisinformationen Stand-by
Erweitert wird das Online-Tool durch Seiten mit Grundlageninformationen zur Thermografie, Erklärungen typischer Dämmdefizite sowie die beispielhafte Darstellung eines Thermografie-Berichts. Profis, die die Thermografie als wertvolle Beratungshilfe erkennen, haben auch in diesem Jahr die Möglichkeit, eine Rockwool Thermografie-Schulung zu besuchen und sich zum Rockwool geprüften Thermografen ausbilden zu lassen. Im Rahmen eines zweitägigen Workshops erhalten die Teilnehmer dort weiterführendes Wissen und praktische Anwendungstipps. Schulungstermine für 2011 finden sich auf der Internetseite www.rockwool.de/services/weiterbildung+im+rockwool+forum.