24. Februar 2011

Rund 8 Prozent mehr Baufreigaben im Wohnungsbau

Wie das Statistische Landesamt aufgrund einer ersten vorläufigen Bilanz der Wohnungsbaugenehmigungen (einschließlich der gemeldeten Kenntnisgaben) feststellt, wurden in Baden-Württemberg im Jahr 2010 insgesamt rund 28.800 Wohnungen zum Bau freigegeben. Das waren gut 8 Prozent oder fast 2.200 Wohnungen mehr als im Jahr 2009. Damit wurden in Baden-Württemberg im zweiten Jahr in Folge wieder mehr Baufreigaben für Wohnungen erteilt.


Im Jahr 2010 handelte es sich bei 26.400 Fällen um Wohnungen in neu zu errichtenden Wohn- und Nichtwohngebäuden (einschließlich Wohnheimen). Dies entspricht gegenüber 2009 einem Plus von gut 10 Prozent oder gut 2.400 Wohnungen.


Bei den Wohnungen in neu zu errichtenden Wohngebäuden entfallen nach Auswertungen des Statistischen Landesamtes fast 10.500 Wohnungen auf Einfamilienhäuser (Wohngebäude mit einer Wohnung), über 3.200 Wohnungen auf Zweifamilienhäuser und nahezu 11.600 Wohnungen auf Gebäude mit 3 und mehr Wohnungen. Rund 460 Wohnungen sollen in Wohnheimen entstehen.


Damit gab es im Jahr 2010 annähernd 11 Prozent mehr Baufreigaben für neue Einfamilienhäuser als im Vorjahr, die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohngebäuden mit 2 Wohnungen stieg um rund 8 Prozent. Die höchste positive Veränderungsrate zeigt sich mit fast 15 Prozent bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Nur die Zahl der genehmigten Wohnungen in neu zu errichtenden Wohnheimen, hat sich gegenüber dem Vorjahr in etwa halbiert.


Für neue Wohnungen, die durch Baumaßnahmen im Bestand in Wohn- und Nichtwohngebäuden durch Umbau, Ausbau oder Erweiterung eines bereits bestehenden Gebäudes neu entstehen sollen, wurden 2010 rund 2.400 Genehmigungen erteilt. Das sind nahezu 9 Prozent weniger als im Vorjahr.