11. April 2011

Preise für Bauleistungen gestiegen

Der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland stieg im Februar 2011 gegenüber Februar 2010 um 2,6 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatte im November 2010 der Preisanstieg im Jahresvergleich 1,6 Prozent betragen. Von November 2010 auf Februar 2011 erhöhte sich der Preisindex um 1,1 Prozent.


Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Februar 2010 bis Februar 2011 um 2,9 Prozent, für Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 2,4 Prozent. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist die höchsten Preisanstiege bei den Stahlbauarbeiten (+7,2 Prozent), Klempnerarbeiten (+5,2 Prozent), Zimmer- und Holzbauarbeiten (+4,4 Prozent) und bei den Betonarbeiten (+3,8 Prozent). Am geringsten stiegen die Preise für Naturwerksteinarbeiten (+0,7 Prozent), für Parkettarbeiten sowie für Maler- und Lackierarbeiten (jeweils +0,8 Prozent). Preisrückgänge gab es unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden keine.


Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent zu.


Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber Februar 2010 für Bürogebäude um 2,6 Prozent und für gewerbliche Betriebsgebäude um 3,1 Prozent.


Im Straßenbau stiegen die Preise binnen Jahresfrist um 1,6 Prozent.