16. Mai 2011

Hagebau steigert Umsatz um 26,8 Prozent

Die Gruppenerlöse der Hagebau (Soltau) betrugen zum Ende März rund 1,14 Milliarden Euro (inklusive Baustoffhandel Österreich). Das waren 26,8 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

 

Der zentralfakturierte Umsatz der Hagebau Deutschland, in den auch die Erlöse aus der Schweiz und Luxemburg sowie des österreichischen Holz- und Einzelhandels einfließen, stieg sogar um 27,2 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro. Die Entwicklung der einzelnen Gesellschafterhäuser war dabei regional und in den einzelnen Sortimenten unterschiedlich.


Der starke prozentuale Zuwachs resultiert vor allem aus den niedrigen Vorjahreswerten aufgrund des langen Winters 2010. Im ersten Quartal 2011 war das Wetter dagegen ideal für die Bauwirtschaft. Weiteren Aufwind erhielt die Hagebau durch die boomende Konjunktur.


Prognose fürs Gesamtjahr: +3 Prozent
»Wir sind sehr zufrieden«, sagt Heribert Gondert, Sprecher der Hagebau Geschäftsführung. Ob sich der positive Trend in den folgenden Monaten fortsetze, bleibe abzuwarten. Für das Gesamtjahr hat die Kooperation ein Umsatzplus von rund 3 Prozent geplant.


Im Fachhandel verbuchte die Hagebau Deutschland im ersten Quartal mit 593,2 Millionen Euro in den ersten drei Monaten einen Umsatzanstieg von 37,6 Prozent. Im Baustoffhandel erhöhten sich die Erlöse um 42,9 Prozent, im Fliesenhandel um 17,5 Prozent. Sehr gut entwickelte sich auch der Holzhandel: 139 Millionen Euro Umsatz entfielen auf reine Holzsortimente, was einem Zuwachs von 28,9 Prozent entspricht. Die von Soltau aus betreuten Holzhändler kauften Waren im Wert von 158,9 Millionen Euro über die Zentrale ein.


Im Hagebau Einzelhandel (290 Hagebaumärkte, 24 Werkmärkte, 33 sonstige Baumärkte und 49 österreichische Märkte) übertraf der zentralfakturierte Einkaufsumsatz den Vorjahreswert um 16,3 Prozent.


Ende März 2011 gehörten der Hagebau Gruppe 297 (Vorjahr: 297) Gesellschafter mit 1.340 (1.301) Betriebsstätten an, davon 1.088 in Deutschland, 151 in Österreich, 90 in der Schweiz und elf in Luxemburg.