24. Mai 2011

Nachfrage im Hochbau steigt um 5,8 Prozent

Im März 2011 sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum März 2010 preisbereinigt um 2,1 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nahm dabei die Baunachfrage im Hochbau um 5,8 Prozent zu, im Tiefbau dagegen um 1,6 Prozent ab.


Der Gesamtumsatz belief sich im März 2011 auf rund 6,6 Milliarden Euro und stieg damit gegenüber März 2010 um 21,3 Prozent.


Zahl der Mitarbeiter etwa konstant
Ende März 2011 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 702.000 Personen tätig; das waren etwa 1.200 Personen weniger als ein Jahr zuvor (–0,2 Prozent).


Erstes Quartal deutlich besser als ein Jahr zuvor
In den ersten drei Monaten 2011 stiegen die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um 3,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im Zeitraum Januar bis März 2011 betrug der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes 15,0 Milliarden Euro und lag damit um 31,9 Prozent über dem Niveau der ersten drei Monate 2010. Die Zahl der tätigen Personen ist in diesem Zeitraum um durchschnittlich 1,5 Prozent gestiegen.


Die Tätigkeit am Bau war im ersten Quartal wesentlich weniger von winterlichen Verhältnissen beeinflusst als im Vorjahresquartal. Im ersten Quartal 2011 wurden mit 174,5 Millionen Stunden 30,7 Prozent mehr Stunden auf Baustellen gearbeitet als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.