12. Juli 2011

Eurobaustoff: Halbjahresbilanz mit 22,5 % Umsatzplus

Eine florierende Bauwirtschaft und das früh einsetzende gute Bauwetter sorgen bei den 494 Eurobaustoff Fachhändlern und für eine boomende Nachfrage an den über 1.350 Standorten . In der Kooperationszentrale stieg das Einkaufsvolumen per Ende Juni auf 2,35 Mrd. Euro. Das sind 22,5 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2010.

„In den vergangenen zwei Jahren haben wir die Weichen für unsere gesamte Kooperation neu gestellt“, erinnert Ulrich Wolf, Vorsitzender der Eurobaustoff Geschäftsführung, an die Arbeit der letzten Monate. „Dazu zähle ich unter anderem unsere konsequente Ausrichtung auf den Zukunftsmarkt Modernisierung, aber auch den Aufbau des Holzhandels und die gezielte Weiterbildung unserer Fachkräfte in den Gesellschafterhäusern.“ Dank dieser Vorleistung seien die Fachhändler heute in der Lage, von der jetzigen Baukonjunktur stärker zu profitieren als andere. Sie könnten die mittelständischen Attribute wie individuelle Ausrichtung, direkte Einflussnahme beziehungsweise regionale Verbundenheit gezielter und erfolgreicher einsetzen.

Der Aufschwung in der Kooperation trifft alle Bereiche. Schwergewicht mit rund 80 % des Einkaufsvolumens ist nach wie vor der Großhandel, der gerade in den Segmenten Transportbeton und Stahl, Roh- und Wandbaustoffe, Galabau und Dämmstoffe überproportional zulegen konnte. Der Facheinzelhandel, der zehn Prozent des zentral abgerechneten Umsatzes abdeckt, hat sich mit seinem Umsatzplus von 20 % vom üblichen Branchenwachstum abgekoppelt und profitiert nachhaltig von seiner in den letzten Jahren geleisteten Projektarbeit (Optimierung Facheinzelhandel, Ausstellungen, Drive-in, Lagerlogistik).

„Im zweiten Halbjahr 2011 rechnen wir mit etwas niedrigeren Zuwachsraten, da auch das zweite Halbjahr 2010 deutlich besser war“, gibt Ulrich Wolf einen kurzen Ausblick. „Am Jahresende wird aber ein deutliches Plus für alle zu Buche schlagen.“