29. August 2011

Sto steigert Konzernumsatz um 16,7 Prozent

Die Sto AG, einer der international bedeutenden Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen, steigerte den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2011 gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode um 16,7 Prozent auf 504,4 Millionen Euro (Vorjahr: 432,2 Millionen Euro).

Währungsveränderungen trugen 4,3 Millionen Euro zu diesem Wachstum bei, aus Konsolidierungseffekten resultierten 4,9 Millionen Euro. Der um diese Einflüsse bereinigte Anstieg beim Konzernumsatz belief sich auf 14,6 Prozent. Ein wichtiger Grund für die positive Geschäftsentwicklung war die bislang ungebrochene Nachfrage nach Fassadensystemen. Darüber hinaus war der vergleichbare Vorjahreswert durch den strengen Winter 2010 mit äußerst schwachem Geschäft im Auftaktquartal beeinträchtigt.

Als einer der international führenden Hersteller von Fassadensystemen konnte Sto Zuwächse sowohl innerhalb als auch außerhalb Deutschlands erzielen. Der Inlandsumsatz legte im ersten Halbjahr 2011 um 15,6 Prozent auf 240,4 Millionen Euro (Vorjahr: 207,9 Millionen Euro) und der Auslandsumsatz um 17,7 Prozent auf 264,0 Millionen Euro (Vorjahr: 224,3 Millionen Euro) zu. Der Anteil des internationalen Geschäfts am Konzernvolumen betrug 52,3 Prozent (Vorjahr: 51,9 Prozent).

Dank des höheren Konzernumsatzes konnten die im Berichtszeitraum signifikant gestiegenen Kosten bei Rohstoffen und Handelswaren sowie beim Personal entgegen der Erwartung mehr als ausgeglichen werden. Daher verbesserte sich das operative Konzernergebnis EBIT von 23,6 Millionen Euro auf 36,9 Millionen Euro, der Nettogewinn belief sich auf 24,7 Millionen Euro nach 15,8 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Das Ergebnis je Vorzugsaktie betrug 3,88 Euro (Vorjahr: 2,48 Euro), je Stammaktie lag es bei 3,82 Euro (Vorjahr: 2,42 Euro). Die Finanz- und Vermögenslage blieb ebenfalls solide.

Zur Jahresmitte 2011 beschäftigte der Sto-Konzern insgesamt 4.447 Mitarbeiter, und damit 206 Personen oder 4,9 Prozent mehr als am Vorjahresstichtag. Von diesem Zuwachs war knapp die Hälfte (86 Arbeitnehmer) konsolidierungsbedingt. Die Inlandsbelegschaft umfasste zum Stichtag 2.443 Personen nach 2.338 ein Jahr zuvor. Im Ausland waren 2.004 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.903) für Sto tätig.

Ausblick

Im Gesamtjahr 2011 wird der Sto-Konzern nach den guten Halbjahreswerten besser abschneiden als bisher geplant, auch wenn in den kommenden Monaten mit einer abnehmenden Geschäftsdynamik zu rechnen ist. Sto geht nunmehr davon aus, den Konzernumsatz 2011 um 5 bis 6 Prozent auf rund 1.040 Millionen Euro (Vorjahr: 986,0 Millionen Euro) zu steigern und ein Konzern-EBIT mindestens auf dem Niveau des Vorjahres von 85,6 Millionen Euro zu erzielen. Bisher wurde ein Umsatzanstieg auf rund 1.015 Millionen Euro und ein unter dem Vorjahr liegendes EBIT erwartet.

Inwieweit sich die aktuellen Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten auf die Entwicklung der Weltwirtschaft auswirken, ist derzeit nicht abschätzbar. Sollte es zu einer Konjunkturabschwächung kommen, wären davon voraussichtlich auch die Sto-Märkte betroffen, was unter Umständen zu einer Neueinschätzung der Erwartungen führen könnte.