16. September 2011

Mitarbeiterzahl im NRW-Bauhauptgewerbe von 1990 bis 2010 um 100.000 gesunken

Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe ist in Nordrhein-Westfalen von ehemals rund 221.000 im Jahr 1990 um 45,7 Prozent auf rund 120.000 Beschäftigte im Jahr 2010 zurückgegangen. Wie Information und Technik als statistisches Landesamt mitteilt, hat sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl pro Betrieb binnen 20 Jahren von rund 17 auf knapp 11 Beschäftigte verringert.

Gleichzeitig konnte aber der erwirtschaftete Umsatz pro Mitarbeiter von 1990 bis 2009 um etwa 70 Prozent gesteigert werden. Trotz dieser Entwicklung ist der gemeinsame Anteil der Bruttowertschöpfung von Bauhaupt- und Ausbaugewerbe an der gesamten Wertschöpfung in Nordrhein-Westfalen von 5,0 Prozent (1990) auf 3,8 Prozent (2009) gesunken. Diese und weitere Angaben stammen aus einer Studie über die aktuelle Bedeutung des Baugewerbes für die Wirtschaft in NRW, die der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein- Westfalen jetzt in der Reihe "Statistik Kompakt" unter dem Titel "Welche Bedeutung hat das Baugewerbe für die nordrhein- westfälische Wirtschaft?" publiziert hat.