20. September 2011

MyHammer sagt Preisdumping und Schwarzarbeit den Kampf an

Das Internetportal MyHammer geht voran und stärkt das qualifizierte Handwerk: Ab sofort können nur noch Inhaber einer Handwerkskarte oder einer Gewerbekarte ihrer örtlichen Handwerkskammer bei MyHammer Handwerksaufträge gewinnen. Mit dieser maßnahme will MyHammer den fairen Wettbewerb unter Handwerkern fördern und mehr Transparenz als bisher schaffen. Gleichzeitig soll die Qualität der Angebote für Auftraggeber erhöht und die Schwarzarbeit im Sinne der Handwerksordnung (HWO) bekämpft werden, also Handwerksarbeiten ohne die erforderliche Erlaubnis.

Die Teilnahmevoraussetzungen für MyHammer Ausschreibungen im Handwerksbereich orientieren sich an den rechtlichen Regelungen der Handwerksordnung (HWO), die zwischen zulassungspflichtigem Handwerk, zulassungsfreien Gewerken und handwerksähnlichem Gewerbe unterscheidet. Handwerker, die ein zulassungspflichtiges Handwerk (gem. Anlage A der HWO) ausüben dürfen, können dies mit ihrer Handwerkskarte bzw. dem Eintrag in die Handwerksrolle nachweisen, und Handwerker, die zulassungsfreie oder handwerksähnliche Gewerke (gem. Anlage B der HWO) ausüben wollen, benötigen dafür eine Gewerbekarte ihrer örtlichen Handwerkskammer. Die Gewerbekarte wird häufig der Einfachheit halber ebenfalls „Handwerkskarte“ genannt. Wollen Handwerker auch weiterhin an MyHammer Ausschreibungen für Handwerksaufträge teilnehmen, müssen sie einen dieser Nachweise bei MyHammer vorlegen.

Markus Berger-de León, Vorstandsvorsitzender der MyHammer AG: „Mit den neuen Teilnahmevoraussetzungen für Handwerksaufträge sagen wir Preisdumping und Schwarzarbeit den Kampf an. Nach der Abschaffung der Auktionen im Jahr 2009 und der Einführung verdeckter Angebote in 2010 gehen wir damit einen weiteren wichtigen Schritt auf unserem Weg für fairen Wettbewerb und mehr Qualität im Handwerk – zum Schutz aller qualifizierten und zugelassenen Handwerker. Gleichzeitig erhöhen wir massiv die Sicherheit für Auftraggeber, nur Angebote von qualifizierten Handwerksbetrieben zu erhalten."