29. September 2011

Trendreport informiert über Energienutzung im Gebäudebestand

Vollsanierte Gebäude mit Solarwärmenutzung verbrauchen 52 Prozent weniger Heizenergie als vergleichbare unsanierte Altbauten. Dies ergaben Auswertungen von rund einer Million Gebäudedaten der gemeinnützigen co2online GmbH. Ab sofort veröffentlicht co2online statistische Auswertungen dieser Gebäudedaten regelmäßig im Trendreport Energie.

„Die Ergebnisse zeigen: Die energetische Sanierung des Gebäudebestandes spielt eine entscheidende Rolle für die klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesregierung – und damit auch für die Energiewende“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. Rund 75 Prozent der 40 Millionen Wohneinheiten in Deutschland wurden vor 1978 also vor der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet. Sie umfassen damit das größte Energieeinsparpotenzial im Wohngebäudebestand.

Trendreport informiert über Tendenzen im Gebäudebestand

Im Sechs-Punkte-Programm zur Energiewende hat die Bundesregierung das Ziel festgelegt, den Wärmebedarf von Gebäuden bis 2020 um 20 Prozent zu verringern. Der Trendreport Energie zeigt Wege auf, wie dieses Ziel effizient erreicht werden kann, indem er Entwicklungen und Tendenzen des Heizenergieverbrauchs in deutschen Wohngebäuden darstellt. Die zugrunde liegenden co2online-Gebäudedaten ermöglichen detaillierte Angaben über Niveau und räumliche Verteilung der energetischen Gebäudesanierung. Zudem sind Aussagen über die Wirksamkeit einzelner Sanierungsmaßnahmen möglich, die als Entscheidungsgrundlage für die Fördermittelvergabe dienen können. Gesetzliche Vorgaben für Neubauten haben dabei aufgrund der geringen Neubauquote nur wenig Einfluss.

Der aktuelle Trendreport Energie sowie grafische Darstellungen der Ergebnisse stehen auf www.co2online.de/trendreport zum Download zur Verfügung.