14. November 2011

NRW: 4,7 Prozent mehr Wohnungen genehmigt

In den ersten neun Monaten des Jahres 2011 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern insgesamt 27 849 Wohnungen zum Bau freigegeben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 4,7 Prozent mehr Baugenehmigungen als ein Jahr zuvor (Januar bis September 2010: 26 607 Wohnungen).

25 008 Wohnungen (+5,5 Prozent) sollten in neuen Wohngebäuden, weitere 2 438 Wohnungen (-2,8 Prozent) durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden (z. B. Ausbau von Dachgeschossen) entstehen. In gemischt genutzten Gebäuden, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen, wurden weitere 363 (+22,6 Prozent) Wohnungen geplant.

Bezogen auf die Einwohnerzahl wurden zwischen Januar und September 2011 pro zehntausend Einwohner (Bevölkerungsstand 30.06.2011) durchschnittlich 15,6 Wohnungen zum Bau freigegeben. Die höchsten Baugenehmigungsquoten weisen die kreisfreie Stadt Münster (50,3 genehmigte Wohnungen pro 10 000 Einwohner) sowie die Kreise Steinfurt (31,8) und Borken (28,4) auf, die niedrigsten Quoten die kreisfreien Städte Wuppertal (4,8), Oberhausen (4,8) und Duisburg (4,9).