14. November 2011

Maler sind optimistisch

Das Stimmungsbild im Maler-Lackiererhandwerk bleibt weiterhin optimistisch. Dies ist das Ergebnis der Herbstkonjunkturumfrage des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz.

Zwar zeigt sich, dass mit dem Auslaufen der Konjunkturprogramme der Anteil der öffentlichen Auftraggeber wieder zurückgeht. Im Herbst 2010 lag er noch 12,7 %, nunmehr lediglich noch bei 10,8 %. Ungebremst bleibt aber die Nachfrage von privaten Auftraggebern, die angesichts der Wirtschafts- / Finanzkrise verstärkt in die Werterhaltung von Immobilien durch die Renovierung und Sanierung investieren oder in die Wärmedämmung von Fassaden zur Energieeinsparung. Die aktuelle Geschäftslage erreicht bei der guten Beurteilung mit 59,3 den höchsten Indexwert der letzten 3 Jahre. Der Index für eine schlechte Beurteilung der Geschäftslage liegt bei 3,7. Im Herbst 2009 lag er noch bei 8,6. Auch der derzeitige Auftragsbestand hat sich stärker in den längerfristigen Zeitraum verschoben. Bei dem überwiegenden Teil der Betriebe sichert der derzeitige Auftragsbestand eine Beschäftigung von 1 – 4 Monate. Schwierig gestaltet sich weiterhin die Preisentwicklung. Trotz erheblich gestiegener Einkaufspreise stagnieren überwiegend die Angebots-/Verkaufspreise nach den Angaben der Befragten. Bei der Beurteilung zur zukünftigen Geschäftslage des Unternehmens bleibt der Optimismus erhalten. Mehr als 63 % gehen von einer gleichbleibenden Situation aus. Lediglich 23 % rechnen mit einer schlechteren Geschäftslage. Im Herbst 2009 waren dies noch 31 %.

HGF Werner Loch: „Das Stimmungsbild der Konjunkturumfrage zeigt, dass dem Maler-Lackiererhandwerk erhebliche Potentiale für die Fortentwicklung am Markt gegeben sind. Dies gilt für die gesamte breite Palette des Berufsbilds, insbesondere bei der Wärmedämmung von Fassaden (WDVS), der Innendämmung, sowie der Schaffung eines behaglichen Wohnumfeldes über die farbige Raumgestaltung, bis hin zur Fahrzeuglackierung“.