01. März 2012

Gebrauchtimmobilien werden teurer

Die Dynamik auf dem deutschen Wohnungsmarkt nimmt nach Angaben der Immobilienmakler von LBS und Sparkassen weiter zu. Längst ist dies auch an höheren Preisen für gebrauchte Objekte abzulesen: Gemessen an den von ihnen vermittelten Objekten beträgt die durchschnittliche Steigerung 2011 gegenüber dem Vorjahr bei Eigenheimen aus dem Bestand 5 Prozent, bei gebrauchten Eigentumswohnungen sogar gut 8 Prozent. "Mit Preisblasen hat das aber überhaupt nichts zu tun", so LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm. "Denn die Preise sind damit immer noch niedriger als im Jahre 2000." Zur Zeit konzentriert sich das Interesse breiter Erwerberschichten aufgrund der nach wie vor zu geringen Neubautätigkeit auf gebrauchte Objekte. "Sie finden vor allem wegen der immer noch recht günstigen Einstiegspreise ihre Käufer", so Hamm.

Nach Jahren der Preisstabilität oder leichten Preisrückgängen macht sich jetzt allerdings auch bei Bestandsobjekten wieder ein Preisanstieg bemerkbar; der Neubau reicht offenbar nicht aus, um die weiter anziehende Nachfrage zu befriedigen. So kosteten gebrauchte Eigenheime 2011 rund 5 Prozent mehr als vor einem Jahr, bei Eigentumswohnungen aus dem Bestand liegt der Preisanstieg im Schnitt sogar bei über 8 Prozent.