06. März 2012

Mehr Geld für die energetische Gebäudesanierung

Nun doch: Jezt soll deutlich mehr Geld in die energetische Gebäudesanierung fließen. Die Bundesregierung will 2012 bis 2014 pro Jahr mit 1,5 Milliarden Euro die energetische Gebäudesanierung fördern.

Ursprünglich war die Fördersumme auf 1,5 Milliarden Euro festgelegt worden. Diese Summe wurde aber auf 900 Millionen gekürzt, weil durch den Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten weniger eingenommen wurde und damit nicht so viel Geld zur Verfügung stand.

Die Fördersumme wird unter anderem durch Umschichtungen im Energie- und Klimafonds aufgestockt. Aus dem Fonds werden wichtige Projekte der Energiewende finanziert.

Für die Bürgen, die eine Gebäudesanierung anstreben, bedeutet dies für die nächsten Jahre Planungssicherheit. Das Förderprogramm läuft über die KfW-Bank, die Hauseigentümern zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für die Sanierung gewährt.

Die Entscheidung steht allerdings noch unter dem Vorbehalt des Haushaltsausschusses des Bundestags, der am 7. März darüber entscheidet.

Die Aufstockung der Fördergelder ist ein Ergebnis der Gespräche der Regierungsparteien von Union und FDP. Wie zu hören war, strebt die Regierung weiterhin einen Konsens mit den Ländern an, um eine steuerliche Abzugsfähigkeit energetischer Sanierungen zu ermöglichen. Bislang konnte aber mit den Ländern keine Einigung erzielt werden. Streitpunkt ist die Finanzierung. Der letzte Versuch im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat scheiterte im Februar 2012.

Der Hintergrund: Mit der Energiewende müssen Einsparpotenziale verstärkt genutzt werden. Dafür muss auch die Sanierungsrate im Gebäudebestand auf 2 Prozent im Jahr erhöht werden. Davon ist man noch weit davon entfernt