23. März 2012

1,5 Milliarden Euro für die Gebäudesanierung bewilligt

Der Haushaltsausschuss des deutschen Bundestages hat a. 22. März die Mittel für CO2 Gebäudesanierungsprogramme in voller Höhe freigegeben. Damit stehen bis zum Jahr 2014 jährlich 1,5 Milliarden Euro für die Förderprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren bereit.

„Damit haben wir eine unserer Kernforderungen erfolgreich in Berlin durchgesetzt“, kommentiert der Präsident des Baugewerbeverbandes Westfalen Walter Derwald das Ergebnis im Haushaltsausschuss. Den Beschluss, die energetische Gebäudesanierung mit 1,5 Milliarden Euro jährlich zu fördern, hatte die Bundesregierung bereits Ende vergangenen Jahres gefasst. „Vor Wochen hieß es, es könnten nur noch 900 Millionen Euro bereit gestellt werden“ so Derwald.

Gegen die Kürzung der Haushaltsmittel um 600 Millionen Euro sind die Bauverbände im Land und im Bund Sturm gelaufen – mit Erfolg. Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer des Baugewerbeverbands lobt die intensive Lobbyarbeit der Innungsverbände: „Ohne Bundeszuschüsse für Investitionen in energieeffizientes Bauen und Sanieren kann Deutschland seine Klimaschutzziele unmöglich stemmen.“ Nun müsse in Berlin endlich auch eine Entscheidung über die im Vermittlungsausschuss festgelaufenen Verhandlungen zur zusätzlichen steuerlichen Förderung der Gebäudesanierung gefällt werden, fordert der Baugewerbeverband. „Bessere Abschreibungsmöglichkeiten der Gebäudesanierung, das ist unsere Kernforderung an die Parteien im Landtagswahlkampf. Die neue Landesregierung muss die festgefahrenen Verhandlungen zwischen Bund und Ländern mutig anstoßen“, so Schulte-Hiltrop.

Die Bauverbände Westfalen mit Sitz in Dortmund vertreten als Arbeitgeber-, Wirtschafts- und Fachverband 33 Bau-, 28 Dachdecker- und 10 Stuckateur-Innungen und die darin organisierten 4.000 baugewerblichen Unternehmen mit rund 40.000 Beschäftigten.