28. März 2012

NRW: Baugewerblichen Verbände schulen fürs Internet

Wie muss eine Website so gestaltet oder programmiert werden, dass eine Suchmaschine wie Google sie „einfach lesen“ kann? Den Betrieben auf diese Frage klare und konkrete Hilfestellung zu geben, hatten sich die Baugewerblichen Verbände zusammen mit den Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) anlässlich ihrer jüngsten gemeinsamen Workshopserie im Februar/März 2012 auf die Fahnen geschrieben.

In den insgesamt vier jeweils vierstündigen Veranstaltungen informierte Dipl.-Kffr. Ekaterina Arlt von Artmarketing in Düsseldorf die Teilnehmer umfassend zum Thema „Suchmaschinenoptimierung (SEO)“, über die unterschiedlichen Arten von Optimierung On-Page und Off-Page, über Social Media Marketing als SEO-Tools sowie über Monitoring-Tools im Social Media-Bereich. Die kostenfreien Seminare im Bildungszentrum des Baugewerbes in Krefeld fanden wieder statt im Rahmen des Projektes „Zukunfts-Initiative Handwerk Nordrhein-Westfalen“ (ZIH), das vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union gefördert wird. Als Projektpartner informieren und beraten die BGV und die BZB ihre Betriebe verstärkt in Vortragsveranstaltungen, Seminaren, Workshops und direkten Unternehmensberatungen in den Bereichen Marketing, Außenwirtschaft und Demografischer Wandel.

Die jeweilige Begrüßung und Vorstellung der Bildungszentren des Baugewerbes (BZB) übernahm deren Projektberaterin Franciska Lennartz. Anschließend erläuterten Günter Hobusch und Ulrich Clermont als Projektberater der Baugewerblichen Verbände im Bereich Marketing die Aufgaben und Ziele der „Zukunfts-Initiative Handwerk Nordrhein-Westfalen“. Gleichzeitig appellierten sie an die Teilnehmer, das breite Beratungsangebot der ZIH intensiv wahrzunehmen.

Hauptziel der Veranstaltungen für Seminarleiterin Ekaterina Arlt war es, die Teilnehmer der Tagesseminare mit der Vielfalt der technischen, textlichen und verlinkenden Maßnahmen vertraut zu machen, die die Ranking-Position der Unternehmenswebsite in der natürlichen Suchmaschinenausgabe erhöhen. Bei den Suchmaschinen beschränkte sich die Referentin auf nähere Erläuterungen zu Google, da der Anteil von Suchvorgängen über Google bei 90 Prozent liegt. Sie machte darauf aufmerksam, dass laut Studien die ersten drei bis vier Ergebnisse von fast allen Suchenden wahrgenommen werden. Die zweite Seite hingegen werde nur noch von zehn Prozent der Nutzer angesteuert. Als Kriterien für die Bewertung der Vertrauenswürdigkeit einer Domain nannte sie unter anderem das Alter der Website, die Links von anderen Sites sowie Google+ Hinweise und Bewertungen.