23. April 2012

Sto steigert Konzernumsatz

Die Sto AG, einer der international bedeutenden Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen, setzte ihre positive Geschäftsentwicklung 2011 fort: Der Konzernumsatz erhöhte sich um 12,3 % auf 1.106,8 Mio. Euro. Wesentliche Gründe für den über Erwarten hohen Anstieg waren das bislang anhaltend gute Fassadengeschäft in den Sto-Kernmärkten, der Ausbau der internationalen Aktivitäten sowie die außergewöhnlich günstigen Witterungsverhältnisse.

Wachstum wurde sowohl inner- als auch außerhalb Deutschlands erzielt: Der Inlandsumsatz legte 2011 um 8,2 % auf 529,4 Mio. Euro zu. Der Auslandsumsatz stieg trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen um 16,2 % auf 577,4 Mio. Euro. Damit lag der internationale Anteil am Konzernvolumen bei 52,2 % nach 50,4 % im Vorjahr.Zum kräftigen Auslandswachstum trugen auch die erstmalige Konsolidierung der seit 1. Juli 2011 zum Sto-Konzern gehörenden tschechischen Stomix spol. s.r.o. und die ganzjährige Einbeziehung der im Juli 2010 erworbenen chilenischen Tochtergesellschaft bei. Ende Februar 2011 wurde außerdem die inländische Inotec GmbH neu in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Insgesamt beliefen sich die Konsolidierungseffekte auf 17,1 Mio. Euro. Hinzu kamen Währungseinflüsse, die per saldo einen positiven Beitrag von 6,5 Mio. Euro zum Konzernwachstum leisteten. Der um Währungs- und Konsolidierungseffekte bereinigte Umsatzanstieg betrug 9,9 %.

Durch das erfreuliche Wachstum ist es Sto 2011 erneut gelungen, die signifikant erhöhten Kosten bei Rohstoffen und Handelswaren sowie beim Personal mehr als auszugleichen. Das operative Konzernergebnis EBIT verbesserte sich um 22,1 % auf 104,5 Mio. Euro und der Jahresüberschuss um 20,2 % auf 70,3 Mio. Euro.

Infolge der erfreulichen Ergebnisentwicklung konnte die ohnehin solide Finanz- und Vermögenslage weiter gestärkt werden. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich 2011 auf 92,7 Mio. Euro und bewegte sich damit in etwa auf dem hohen Vorjahresniveau von 93,0 Mio. Euro. Die Konzern-Eigenkapitalquote nahm von 60,5 % auf 63,6 % zu. Die langfristigen Finanzschulden reduzierten sich durch planmäßige Tilgung weiter deutlich von 23,8 Mio. Euro auf 9,3 Mio. Euro. Am Jahresende 2011 verfügte Sto konzernweit über ein Netto-Finanzguthaben von 69,6 Mio. Euro im Vergleich zu 45,2 Mio. Euro am Vorjahresstichtag.

Da Sto auch für kommende Krisen gewappnet sein und zugleich den ertragsorientierten Expansionskurs fortsetzen will, gehört eine solide Finanzstruktur zu den vorrangigen Zielen des Unternehmens.

Auf Basis dieser soliden Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der ordentlichen Hauptversammlung am 12. Juni 2012 vor, die Ausschüttung zu erhöhen. Demnach sollen die Aktionäre einen von 3,06 Euro auf 4,56 Euro steigenden Bonus je Stamm- und Vorzugsaktie erhalten. Die Basisdividende bleibt unverändert bei 0,31 Euro je Vorzugs- und 0,25 Euro je Stammaktie.

Ende 2011 beschäftigte der Sto-Konzern insgesamt 4.695 Mitarbeiter, ein Plus von 446 Personen oder 10,5 % gegenüber dem Vorjahrsstichtag. Der beachtliche Zuwachs lag wesentlich in der Einbeziehung der erworbenen Unternehmen begründet. So stießen über die Erstkonsolidierung von STOMIX 238 Arbeitnehmer zum Sto-Konzern. Insgesamt waren im Ausland 2.200 Beschäftigte für uns tätig, 309 Personen oder 16,3 % mehr als im Vorjahr. Im Inland stieg die Mitarbeiterzahl um 137 auf 2.495 Personen (+5,8 %), wovon 66 auf die Inotec-Übernahme entfielen. Der Auslandsanteil der Konzernbelegschaft belief sich auf 46,9 % (Vorjahr: 44,5 %).

Ausblick Geschäftsjahr 2012
Für das laufende Geschäftsjahr 2012 erwartet die Sto AG einen rund 3,5 % höheren Konzernumsatz von etwa 1.145 Mio. Euro. Diesem moderaten Wachstum werden anhaltend kräftige Kostensteigerungen im Beschaffungs-, Logistik- und Personalbereich gegenüberstehen. Daher wird das operative Konzernergebnis EBIT aus heutiger Sicht unter dem 2011er-Wert von 104,5 Mio. Euro liegen.

Personalie
Der Aufsichtsrat hat auf seiner heutigen Sitzung auf Vorschlag des Personalausschusses eine vorzeitige Vertragsverlängerung für den Vorstandsvorsitzenden Jochen Stotmeister bis zum 30. Juni 2015 beschlossen.