21. Mai 2012

Xella wächst 2011 zweistellig

Die Duisburger Xella Gruppe konnte im Jahr 2011 durch Absatzwachstum in allen drei Geschäftseinheiten ihren Umsatz um 11 % auf 1.271 Mio Euro steigern (Vj. 1.146 Mio Euro). Das operative Ergebnis (EBITDA) nahm um knapp 8 % von 193 auf 208 Mio Euro zu. Der free cash flow stieg um 3% von 124 Mio Euro auf 128 Mio Euro und die Anzahl der Mitarbeiter (Vollzeit) ebenfalls um 3 % von 6.747 auf 6.946.

„Für Xella war 2011 ein erfolgreiches Jahr,“ erklärt Jan Buck-Emden, CEO der Xella Gruppe. „Wir konnten unseren Absatz signifikant steigern. Ytong hat daran einen erheblichen Anteil, denn Ytong Porenbeton entspricht voll den weltweit steigenden Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden.“

Weitere Gründe für die erfreuliche Entwicklung der Xella Gruppe im Jahr 2011 liegen im dynamischen Wachstum des deutschen Wohnungsbaumarktes, höheren Absatzmengen in Russland und in China und neuen Werken in Italien und in Polen. Die Marktentwicklung in Südosteuropa blieb unter den Erwartungen, hier hat sich der Wohnungsbau bisher nicht von den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise erholt.

Insgesamt profitiert Xella von einem ausgewogenen Produktportfolio in den Geschäftseinheiten Xella Baustoffe (Ytong, Silka, Hebel), Fermacell (Trockenbau) und Fels (Kalkprodukte) und einem breiten Ländermix: Xella betreibt 92 Werke und ist mit Vertriebsorganisationen in 30 Ländern in einer ausgewogenen Mischung von reifen Märkten in Westeuropa, langfristig aufstrebenden Märkten Osteuropas und neuen, dynamischen Märkten wie China vertreten.

Alle drei Geschäftseinheiten expandieren
Mit ihrer größten Geschäftseinheit Xella Baustoffe ist die Xella Gruppe weltweit führender Anbieter von Wandbaustoffen aus Porenbeton (Ytong, Hebel) und Kalksandstein (Silka). Sie konnte ihren Umsatz um gut 10 % auf 848 Mio Euro (Vj. 769 Mio Euro) stei¬gern. Insbesondere die positive Absatzentwicklung in Deutschland, in den Beneluxländern und in Polen sowie die fortgesetzte erfolgreiche Expansion von Ytong in Russland und in China haben dazu beigetragen.

Die Geschäftseinheit Fermacell, nach eignen Angaben führend in der Herstellung von Gipsfaser-Platten, steigerte den Umsatz von 185 Mio Euro um über 12 % auf 208 Mio Euro. Zunehmendes Interesse findet das Spezialsegment Fermacell Aestuver. Unter dieser Marke werden zementgebundene Brandschutzplatten hergestellt und ver¬trieben, die international für unterschiedlichste Brandschutzlösungen eingesetzt werden. Xella sieht darin einen wichtigen Zukunftsmarkt. Buck-Emden: „Die gesetzlichen Anforderungen an Brandschutz und Sicherheit von Gebäuden, Industrieanlagen, Flughäfen, Tunnelbauten oder Kabelkanälen steigen. Wir haben mit Fermacell Aestuver die richtige Lösung, um in diesem internationalen Wachstumsmarkt erfolgreich zu sein.“

Die Geschäftseinheit Fels hat ebenfalls ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Neben der positiven Nachfrageentwicklung in Deutschland und in Tschechien hat das neue Kalkwerk in Russland zum Umsatzwachstum von nahezu 12 % auf 268 Mio Euro (Vj. 240 Mio Euro) beigetragen. Auch die gute Stahlkonjunktur trug zur posi¬tiven Entwicklung bei. „Darüber hinaus kommt der Kalk aus den Fels Werken im Umweltschutz zum Einsatz, beispielsweise bei der Renaturierung von Seen im Braunkohlerevier Laußig, wofür wir ein spezielles Verfahren entwickelt haben,“ erläuterte Buck-Emden.