„Das schlimmste Arbeitsmittel auf Baustellen ist der Besen“

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Staub macht krank. Zahlreiche Erkrankungen, Entzündungen der Atemwege, Asthma, allergisch gereizte Bronchien oder sogar Todesfälle gehen auf das Konto jahrelanger Belastungen mit Baustaub. „Wir wissen, dass krebserzeugende Stoffe ihre fatale Wirkung erst nach 30, 40 Jahren entfalten“, sagt Norbert Kluger von der Berufsgenossenschaft Bau (BG BAU). Die hat dem Staub den Kampf angesagt.

Seit Januar 2019 gelten strengere Grenzwerte für die Staubbelastung am Arbeitsplatz. Was genau hat sich geändert?

Norbert Kluger, Abteilungsleiter Stoffliche Gefährdungen in der Hauptabteilung Prävention der BG BAU hasst den Besen. Dieser habe auf Baustellen nichts zu suchen, auch wenn der Passus „Das Gebäude ist besenrein zu übergeben“ in vielen Verträgen das Gegenteil suggeriert (Foto: BG BAU)

Die allgemeinen Staubgrenzwerte wurden bereits 2014 geändert. Der Grenzwert für den A-Staub  – das ist die alveolengängige Fraktion, die sehr feine Stäube beinhaltet, die besonders tief in die Lunge eindringen können – wurde bei mineralischen Stäuben von 3 Milligramm auf 1,25 Milligramm je Kubikmeter Luft abgesenkt.

Das ist eine drastische Reduktion. Und um den Betrieben die Möglichkeit zu geben, sich darauf einzustellen, hat man 2014 eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2018 festgeschrieben. Seit 2019 gelten die 1,25 Milligramm nun verbindlich für alle Betriebe in Deutschland.

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