06. April 2017

Dämmen schafft Behaglichkeit

Leben an der Donau«, Ingolstadt, EPS WDVS.
Fotos/Grafiken: Baumit

Die Ausführung von Wärmedämm-Verbundsystemen lohnt sich – nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht, sondern für jeden Bewohner gedämmter Gebäude. Es gibt unterschiedliche Qualitäts- und Ausführungsarten, die auf die verschiedensten Anforderungen der bestehenden Gebäude abgestimmt sind.

Die Entscheidung, ein Wärmedämm-Verbund­system ausführen zu lassen, kann nicht nur auf Grundlage einer simplen »Kosten-Nutzen-Rechnung« erfolgen. Vielmehr muss genauso wie bei der Planung verschiedener energetischer Sanierungsmaßnahmen, auf den Gesamtnutzen eingegangen werden. Neben den rein finanziellen Aspekten wird der Faktor des Wohlfühlens im eigenen Zuhause häufig vernachlässigt.

Wärmedämm-Verbundsysteme sind ein effizientes Werkzeug, um Gebäudehüllen energetisch zu verbessern und dabei gleichzeitig einen Mehrwert für die ­Bewohner zu generieren. Ein WDVS leistet durch die damit verbundene Energieeinsparung einen wesent­lichen Beitrag zum Klimaschutz. Bei fachgerechter Anwendung werden mehr CO2 und andere Treibhausgase eingespart, als durch die Produktion der Dämmstoffe verursacht werden. Ein WDVS verringert daher langfristig die Entstehung von CO2 und schafft deshalb eine Grundlage für ak­tiven Klimaschutz für die nächsten ­Gene­rationen. Die höchsten Energieeinsparungen an bestehenden Häusern bis Baujahr 1993 lassen sich mit energetischen Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle erzielen, insbesondere an der Fassade. In Deutschland sind heute erst zirka 35 Prozent der Fassaden ­gedämmt, das heißt hier ist großes ­Potenzial vorhanden, das genutzt werden sollte.

Zusatznutzen für Bewohner

Neben den positiven Eigenschaften der Energieeinsparung durch eine gut gedämmte Gebäudehülle sollte auch der Zusatznutzen für die Bewohner besondere ­Beachtung finden. Vergleichbar mit einer Fußbodenheizung, die nicht nur aus energetischer Sicht sinnvoller ist als ein herkömmlicher Heizkörper, kann eine Dämmung der Fassadenflächen die ­Behaglichkeit im Wohnraum verbessern. Wesentlich für ein behagliches Wohnklima sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Haus. Als ­angenehm werden im Allgemeinen (je nach körperlicher Aktivität) Raumtemperaturen von zirka 19 Grad bis 22 Grad Celsius bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von zirka 40 – 60 Prozent empfunden.

Sie besitzen ein Printabonnement, oder sind bereits registriert? Jetzt einloggen!
Lesen Sie jetzt den kompletten Artikel.
Angebot auswählen und sofort weiterlesen.
Oder direkt ein Printabonnement?
1 Jahr Ausbau+Fassade für nur 130,75 € inkl. Mwst. und Versand.
Fordern Sie jetzt gleich Ihr Printabonnement an. Zum Formular
Sie besitzen ein Printabonnement, oder sind bereits registriert? Jetzt einloggen!
Sind Sie bereits Abonnent und haben Ihre Zugansdaten vergessen?
Fordern Sie jetzt gleich Ihre Zugansdaten an. Zum Formular