01. Januar 2016

Energie sparen - auf die leichte Art

Hausbesitzer können ihre Heizkosten auf lange Sicht konstant halten oder sogar reduzieren, wenn sie sich für eine Kellerdecken­dämmung entscheiden. Auch Fachunternehmern fällt es schwer, bei der Produktvielfalt der Dämm-Materialien den Überblick zu behalten. Hier eine komprimierte Übersicht, zusammengestellt von der Redaktion von ausbau + fassade.

Ein Blick auf die Heizkostenabrechnungen der vergangenen Jahre reicht aus, um jedem Eigenheimbesitzer den kalten Schweiß auf die Stirn zu ­treiben. Schnell wird deutlich: Die ­Zeiten, in denen ­Energie günstig zu ­bekommen war und nur als vernachlässigbarer ­Posten im Jahresbudget auftauchte, sind unwiederbringlich vorbei. »Schwarzmalerei« ist dennoch nicht angesagt – für Hausbesitzer gibt es Möglichkeiten, um die Kosten auf lange Sicht konstant zu halten oder ­sogar zu reduzieren - beispielsweise mit einer Kellerdeckendämmung.
Experten wissen: Bis zu zehn ­Prozent der Heizkosten in bewohnten Gebäuden ­lassen sich ohne großen Aufwand durch den kostengüns­tigen Einbau einer ­Kellerdeckendämmung sparen. Leider ­haben die wenigsten Hausbesitzer davon gehört. Speziell ältere Häuser, die vor 1995 erbaut wurden, sind nur selten mit einer solchen Dämmung ausgestattet.

Praktisch und günstig
Eine Faustregel besagt, dass ein Quad­ratmeter ungedämmter Boden jährlich etwa die Wärme von umgerechnet zwölf Litern Heizöl im Keller verliert. Durch die Einsparung von Energiekosten kann sich die Investition einer Kellerdeckendämmung also schon nach zwei bis drei Jahren auszahlen. Diese Art der Dämmung ist sowohl für den Haus­besitzer als auch für den Fachhand­werker eine praktische Sache: Der erste freut sich über die niedrigen Investi­tionskosten und das hohe Energie-Ein­sparpotenzial, der zweite über die zumeist schnelle, problemlose Montage.
Doch für welches Dämm-Material sollte man sich entscheiden? Im Handel sind viele verschiedene Dämmstoffe, die sich eignen. Es können  Holzfaser, Holzwolle, Mineralwolle und Pflanzenfaserdämmstoffe verwendet werden, zusätzlich gibt es Dämmplatten aus Polystyrol, Polyurethan und vieles mehr. Auch das Gewicht der Dämm­platten und ihr WLG-Wert sind jeweils unterschiedlich - da fällt es auch dem Fachunternehmer schwer, die Übersicht zu behalten.

Große Auswahl
Um unseren Lesern die Auswahl zu erleichtern, hat die Redaktion von ausbau + fassade zahlreiche Hersteller angeschrieben und einen Überblick über ­deren Produkte zusammengestellt, der ­keinen Anspruch auf Vollständigkeit stellt.
Diese Marktübersicht ist mit größter Sorgfalt zusammengestellt worden, dennoch kann für eine Richtigkeit der Angaben keine Gewähr gegeben werden.
Aus Platzgründen haben wir uns auf drei Produkte pro Hersteller beschränkt.
Noch mehr Produkte und weitere Informationen als Download.

dm

 

Abbildungen: 1.Alligator Farbwerke GmbH 2.Alligator Farbwerke GmbH 3.Baumit 4.Baumit 5.Baumit 6.Beck+Heun GmbH 7.Brillux 8.Brillux 9.Brillux 10.Calsitherm Silikatbaustoffe GmbH 11.Caparol 12.Caparol 13.Caparol 14.Fema Farben+Putze GmbH 15.Fema Farben+Putze GmbH 16.Fermacell GmbH 17.Getifix Gmbh 18.Gutex Holzfaserplattenwerk 19.Hasit 20.Hasit 21.Hasit 22.Hock GmbH 23.Jackon Insulation GmbH 24.Joma Dämmstoffwerk GmbH 25.Joma Dämmstoffwerk GmbH 26.Joma Dämmstoffwerk GmbH 27.Keimfarben GmbH 28.Knauf Insulation 29.Knauf Insulation 30.Knauf Insulation 31.Linzmeier 32.Linzmeier 33.Linzmeier 34.Puren GmbH 35.Puren GmbH 36.Recticel Dämmsysteme GmbH 37.Redstone 38.Redstone 39.Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH 40.Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH 41.Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH 42.Saint-Gobain Isover G+H AG 43.Saint-Gobain Isover G+H AG 44.Saint-Gobain Isover G+H AG 45.Saint-Gobain Weber GmbH 46. Saint-Gobain Weber GmbH 47.Saint-Gobain Rigips GmbH 48.Schwenk Dämmtechnik GmbH 49.Schwenk Dämmtechnik GmbH 50.Schwenk Dämmtechnik GmbH 51.Sto AG 52.Sto AG 53.Sto AG 54.Variotec GmbH 55.Variotec GmbH 56.Variotec GmbH 57.Variotec GmbH 58.Epasit Spezialbaustoff GmbH