04. Mai 2017

Gelungene Verwandlung

ungeliebte Nische wird nach der Sanierung gerne als Besprechungsecke oder Rückzugsraum genutzt
Fotos: Knauf/Stefan Ernst

Bodensanierungen auf Holzbalkendecken gelten als Herausforderung. Mit dem einlagig zu verlegenden Gipsfaserwerkstoff plus Fußbodenheizung wurde in einem Bürogebäude ein ehemals ungeliebter Raum in eine von allen Mitarbeitern gern genutzte Besprechungslounge verwandelt.

Niemand hat Platz zu verschenken. Das gilt für private Wohnhäuser wie für gewerblich genutzte Räume. Und wer Räume für sich erschafft, will sich darin auch gern aufhalten können. Bei der Umgestaltung eines Besprechungsraumes fand ein Unternehmen im schwäbischen Satteldorf für beide Anforderungen eine elegante Lösung, die noch dazu mit vergleichsweise geringem Aufwand verbunden war. Und das bei einer Ausgangslage, die gemeinhin als schwierig beurteilt wird.

Vor dem Umbau fristete der Raum ein Dasein als Mauerblümchen. Am Ende des Treppenhauses in einer Nische gelegen, fand niemand für die rund 12 Quadratmeter so rechte Verwendung. Eigentlich war er als Besprechungszone vorgesehen, doch wurde er nur ungern genutzt. »Der Raum hat keinen Abschluss zum Treppenhaus und war alles andere als gemütlich. Wenn sich Personen darin aufhielten, klagten die Mitarbeiter im Erdgeschoss über den Trittschall«, erklärt der Bauherr. Deshalb suchte der Unternehmer nach einer sinnvollen Lösung für den ungeliebten, verschenkten Raum.

Kernstück für die Umgestaltung des Raumes war ein neuer Fußbodenaufbau. Hierzu wurde zunächst der bestehende Rohboden komplett entfernt und die Tragstruktur aus Holzbalken freigelegt – eine Ausgangs­basis, die Fachleute als schwierig einstufen. »Die Balken wiesen unterschiedliche Höhenniveaus auf. Bei gewöhnlichen Lösungen muss in solchen Fällen mühsam ein Ausgleich hergestellt werden«, erklärt Ulrich Fries, Leiter der Produktentwicklung bei Knauf  Integral, und schlug mit dem System »Gifafloor Presto« eine ­Alternative vor. Die Systemelemente aus stabilem und belastbarem Gipsfaserwerkstoff erlaubten eine schnelle Montage bei fortlaufender Nutzung des Gebäudes.

»Für die extrem tragfähigen Gipsfaserelemente stellen selbst unregelmäßige Balkenabstände bis 120 cm kein Problem dar«, so der Gipsfaser-Experte. Beim Brandschutz erreicht das System F90. Zudem wirken die Platten stark schallmindernd und dämpfen Schwingungen. »Den hier gewählten Aufbau hätte ich deshalb ohne Bedenken in jedem Wohnhaus vorgeschlagen«, so Ulrich Fries.

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