Aufträge einschätzen

Foto: Adobe Stock/fotomek

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Die Baubranche brummt. Die Auftragsbücher sind voll. Bei entsprechender Kapazitätsauslastung herrscht in den allermeisten Maler- und Stuckateur-Betrieben Termindruck, was sich grundsätzlich positiv auf das Betriebsergebnis auswirkt. So gesehen sind die Zeiten gut. Der Auftragsboom hat jedoch auch Schattenseiten. Viele sind genervt, weil keine Kapazitäten mehr verfügbar sind. Lange Wartezeiten entstehen. Mehr noch. Wer Termine wiederholt schiebt, auf An- und Rückfragen nicht reagiert oder einfach nicht kommt, verärgert die Kundschaft. Meist für immer. Wer zu viel zu tun hat, müsste eigentlich Aufträge ablehnen. Aber wer tut das schon gerne?  Die Sorge, dass man einen Kunden, dem man absagt, für immer verliert, ist zwar nicht unbegründet. Umgekehrt wird die Ablehnung eines Auftrages, zum Beispiel mit dem Argument der Kapazitätsauslastung, keinen schlechten Eindruck machen. Jedenfalls dann nicht, wenn die Absage offen und ehrlich kommuniziert wird. Wer höflich und aufrichtig ist, bleibt vermutlich trotz Absage im Gespräch. Weniger gut kommt es an, wenn man unmissverständlich zu verstehen gibt, dass der Auftrag nicht lukrativ ist. Unangemessen sind auch sogenannte Ablehnungsangebote, die mit überhöhten Preisen kalkuliert werden, um unerwünschte Kunden abzuschrecken. Das spricht sich schnell herum. 
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