Ausbau und Fassade - Sachverstand
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Baebler_1 Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Alt und schön geblieben

Die Fassade scheint aus Naturstein zu sein. Doch ist sie aus Putz. Fast hätte sie dieses Charakteristikum durch einen Renovierungsanstrich verloren. Stuckateur Eric Bäbler besserte die Fehlstellen mit einem eingefärbten Mörtel aus.

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Maier_9 Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Durchhänger

Der durchhängende Boden eines Dachraums aus dem Jahre 1698 wurde zum Wohnzimmerboden umgebaut. Dr. Josef Maier beschreibt, wie trotz der Durchhängung von mehr als 12 cm ein Trocken­estrich mit Fliesen und Laminat eingebracht werden konnte.

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ISK-4x Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Leibungen haben sich bewährt

Das Vorbereitungsteam für die diesjährige ISK-Sachverständigen- und Baufachtagung hat das Thema »vorstehende und putzbündig ausgeführte Fenster«
diskutiert. Dabei ist ein grenzüberschreitender Konsens zustande gekommen. Hier die Stellungnahme der Sachverständigen aus vier Ländern.

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Geburtig_4 Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Mit Beschichtungen schützen

Im Bestand vorhandene Bauteile entsprechen häufig nicht den Vorschriften des heutigen Bauordnungsrechts, so dass diese keinen genügenden Feuerwiderstand haben. Dieser Beitrag beleuchtet, in welchem Maße brandschutztechnische Maßnahmen durch die Anordnung zusätzlicher Schichten auf bestehende Bauteile möglich sind und welche Regeln es dafür gibt.

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Pohl_AMF Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

»Wir stellen die Bedürfnisse der Kunden in den Vordergrund«

Durch den Zusammenschluss mehrerer Marken unter dem Dach von Knauf AMF ist Bewegung in den Deckenmarkt gekommen. Carsten Pohl von Knauf AMF gibt im Interview mit ausbau + fassade Auskunft darüber.

»AMF und Heradesign schmieden eine Allianz«, »die Knauf Gruppe bündelt ihre Deckenkompetenz«, »Knauf übernimmt USG« – das sind Schlagzeilen von diesem Jahr. Welche Strategie verbirgt sich dahinter, Herr Pohl?
Durch die Eingliederung des Kärntner Akustikspezialisten Heradesign und durch die Akquisition der für Decken­unterkonstruktionen führenden Marke Donn mit Produktionsstandorten in Frankreich, Deutschland, England und Belgien hat Knauf AMF seine Kompetenz als Deckenspezialist insbesondere in Europa deutlich erweitert.
Bei der Gestaltung von Decken mit definierten Anforderungen denkt der Markt zunehmend weniger in bestimmten Materialien oder Marken.
Im Fokus steht die Erfüllung der Anforderungen bezüglich der bauphysikalischen Eigenschaften, aber auch hinsichtlich der gestalterischen Möglichkeiten. Mit der Diversifizierung wollen wir unseren Kunden für jede Planungsanforderung die individuell geeignetste Produkt­lösung anbieten. Diesen Gedanken erweitern wir innerhalb der Decken­sparte der Knauf Gruppe darüber hinaus noch um das Material Gips.

Wo findet die einzelne Marke ihren Platz in dieser Markenvielfalt?
Innerhalb der Unternehmensmarke Knauf AMF gibt es vier Produktmarken: Thermatex und Heradesign im Bereich der Deckenplatten, Ventatec und Donn im Bereich der Schienen. Diese vier Marken ergänzen sich gegenseitig und bilden eines der leistungsfähigsten und innovationsstärksten Sortimente: Mit Thermatex und Heradesign bieten wir Mineral- wie auch Holzwollelösungen an, die wahlweise mit den Unterkonstruktionen Ventatec oder Donn zu Systemen ergänzt werden können. Das bedeutet Vielseitigkeit für unsere Kunden, da wir alle ihre Bedürfnisse aus einer Hand erfüllen können und für uns als Hersteller größtmögliche Flexibilität im Hinblick auf Bauvorschriften und Normen.
Mit der systemoffenen Schiene Donn öffnen wir uns im Interesse unserer Kunden darüber hinaus dem Markt und bieten auch Schienenlösungen an, die in Kombination mit gängigen Produkten anderer Hersteller geprüft wurden. Im Fokus steht dabei stets, die individuell beste Lösung für den Kunden anbieten zu können.

AMF selbst ist in spezielle Produkt­bereiche gegliedert, unter anderem Brandschutz, Schallschutz, Hygiene und Design. Wie wichtig ist dieseDifferenzierung für die Marktbearbeitung?
Wir sprechen hier eher von Anforderungsbereichen, wobei sich die einzelnen Anforderungen grundsätzlich nicht gegenseitig ausschließen müssen. Insofern wollen wir gar nicht so sehr differenzieren. Gerade das ist die Stärke von Knauf AMF: Bei Funktionsdecken denkt man zunächst immer nur an die Erfüllung bautechnischer Anforderungen. Mit unserer Kompetenz im Bereich Design zeigen wir aber auch Lösungen auf, die funktionieren und hervorragend aussehen.
Mit der Thermatex Varioline zum Beispiel lenken wir den Fokus zunehmend auch auf gestalterische Aspekte. Dabei ist Thermatex Varioline weniger als eigenständiges Produkt zu sehen. Es handelt sich vielmehr um ein Ausstattungsmerkmal, das wir für unsere Deckenplatten anbieten. So können Räume mit Deckenplatten abgestuft von schallhart bis höchstabsorbierend akustisch perfekt eingestellt werden, und das in
einem durchgängigen Design.
Wir wollen mit unseren Produkten den Architekten, Planern und Fachunter­nehmern die Möglichkeit geben, ein rundum gelungenes Raumklima zu
planen und zu schaffen. Dazu zählt auch verstärkt die gestalterische Wirkung einer ansonsten bauphysikalisch perfekt funktionierenden Decke.

Sie richten den Fokus bei der Beratung auf Planer und Architekten. Welche Zielsetzung verfolgen Sie dabei?
In Bezug auf die Beratung von Deckensystemen bilden Architekten und Planer gemeinsam mit den Fachunternehmern die wichtigste Zielgruppe. Wenn Planer und Architekten von einem Produkt überzeugt sind, wirkt sich das auf die Produktnachfrage aus. Die Ausschreibung eines Produkts als Leitprodukt erzielt eine Bekanntheit und Nachfrage, an der sich auch der Handel orientiert. Wir wollen den Architekten dabei mit unserem Know-how unterstützen. So kann er für seinen Auftraggeber Decken­lösungen planen, die funktional sind und gestalterisch Akzente setzen. Damit stellt er die Kunden nicht nur zufrieden, er begeistert sie. Wenn andere Materialien oder Produkte zweckmäßiger erscheinen, können wir frühzeitig den Kontakt zu anderen Unternehmen der Knauf Gruppe herstellen und den Architekten mit der gesamten Gruppenkompetenz unterstützen. Durch die enge Zusammenarbeit entstehen Netzwerke, so dass Planer und Architekten bei späteren Projekten aktiv auf uns zukommen. Das ist ein großes Kompliment und bestätigt uns in unserer Kundenphilosophie.

Welchen Stellenwert räumen Sie dem Fachunternehmer ein?
Wie zuvor schon ausgeführt, bilden die Fachunternehmer für uns eine der wichtigsten Kundengruppen. Sie beraten die Kunden vor Ort, entscheiden mit über den Einsatz unserer Produkte und unterstützen den Handel bei der Zusammenstellung seines Sortiments. Wir schätzen den Informationsaustausch mit dem Fachunternehmer sehr, denn durch seine Rückmeldungen aus der Praxis erhalten wir wertvolle Anregungen und Impulse für die Weiterentwicklung unserer Produkte und für die Entwicklung völlig neuer bedarfs­orientierter Lösungen. Die Betreuung unserer Partner aus dem Handwerk erfolgt in erster Linie durch die regional zuständigen Gebietsverkaufsleiter, wird aber auch durch zentrale Maßnahmen wie zum Beispiel dem Knauf Fachunternehmer Club gefördert. Mit diesem bieten wir dem leistungsfähigen Fachhandwerk zahlreiche exklusive Maßnahmen wie Trainings, Praxisschulungen im Werk, intensive Marktbetreuung und Marketingunterstützung. Dies dient nicht nur der Kundenbindung – wir verstehen diese Leistungen als selbstverständ­lichen Service für unsere Partner.

Was sind die Hauptaufgaben im Deckenbereich für den Fachunter­nehmer?
In erster Linie setzt der Fachunternehmer die Planung des Architekten um. Dabei muss er jedoch zahlreiche weitere Aspekte im Blick behalten: So muss er zum Beispiel sicherstellen, dass alle relevanten Normen eingehalten werden. Zudem nimmt er individuelle Anpassungen vor, deren Notwendigkeit erst vor Ort deutlich wird. Schließlich ist es auch der Fachunternehmer, der im Anschluss zum Beispiel Wartungsmaßnahmen im fertiggestellten Projekt durchführt. Darüber hinaus steht er im direkten Kontakt mit dem Kunden und leis­tet intensive Beratung vor Ort.

Sie unterhalten auch ein Kompetenz- und Schulungszentrum. Wen sprechen Sie damit an?
In unserem Schulungszentrum, dem »Forum AMF«, bieten wir unseren Partnern umfangreiche Schulungsmaßnahmen zu verschiedensten Themenbereichen an. So veranstalten wir zum Beispiel immer wieder verschiedene Workshops für und mit Architekten,
unter anderem zu Themen wie Brandschutz, Akustik oder Hygiene. Weiterhin bieten wir auch Schulungen und Seminare für Verleger und Händler, Mitarbeiter aus Behörden sowie für Verbände an. Natürlich nutzen wir das »Forum AMF« auch für die regelmäßige Aus- und Weiterbildung unserer Mit­arbeiter.
Neben den Schulungen vor Ort bietet unser Schulungszentrum damit eine wichtige Plattform für den aktiven Austausch mit unseren Kunden.

Welche Themen stehen ganz oben im Weiterbildungsranking?
Relevante Themen sind hier natürlich immer Akustik, Brandschutz und neue Verlegetechniken. Nachgefragt werden aber auch Schulungen zu Veränderungen im Baurecht und zur Festlegung und Anwendung neuer europaweit gültiger Normen. Hierzu und zu anderen wichtigen Themen halten wir unsere Mitarbeiter und interessierte Partner stets auf dem neuesten Stand.

Die Fragen stellte Paul Dolt

Abbildungen: Knauf AMF                                                                                                                            Ausgabe: 10/2013

  1. Pohl_AMF Ausbau und Fassade - Sachverstand

 

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Schneider_Oberflaechen Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Streitthema Oberflächenqualität

Im Baugeschehen werden häufig unterschiedliche, oft subjektive Maßstäbe angesetzt, die sich neben der Ebenheit vor allem an optischen Merkmalen orientieren. Obwohl die verschiedenen Merkblätter »Oberflächen« der Gipsindustrie viel zur Eindeutigkeit der Leistung beigetragen haben, ist der Streit nicht völlig verebbt. Autor Ralf Schneider schafft Klarheit.

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Quick_4x Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Alle Faktoren beachten

Bei den Fassaden steht neben den funktionalen Aspekten die Optik im Fokus. Umso mehr sind diese vor Veränderungen durch den Befall von Algen und Pilzen zu schützen. Neben der Material- und Systemwahl entscheiden jedoch auch Kriterien wie konstruktive Maßnahmen über einen Fassadenbewuchs.

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SG-Weber_2 Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Zwei neue Ratgeber

Eine neue Produktlinie ermöglicht einen dauerhaften Schutz gegen den Algen- und Pilzbefall von Fassaden. Bauherren und Fachhand­werker können sich mit zwei ­Broschüren informieren.

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Caparol_3 Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Energieeffizienz auf lange Sicht

Die Wohnungsgenossenschaft Göttingen e.V. trägt der Nachfrage nach energieeffizienten Wohnungen Rechnung. Die im Baufeld Windausweg entstandenen Wohngebäude sind mit einer Gebäudehülle ausgestattet, die die Abhängigkeit vom Energieträgermarkt verringert.

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Krautol_2 Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Wandel im Handel

Bei Instandsetzungs- und Verschönerungsaktionen sorgen nicht nur Maler und Stuckateure für eine fachgerechte Anwendung hochwertiger Farben und Putze. Ein Trend zum gewerke­übergreifenden Bauen ist erkennbar. Sven Simon, Vertriebsleiter des Farbenherstellers Krautol, äußerst sich im Interview zu diesem Thema. 

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Brillux_Werbung_2 Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Die Baustelle, die für Sie wirbt

Die Boutique hat ihre Auslage, der Juwelier seine Schauvitrine – und Sie? Ihre Baustelle! Wie Sie Ihren Arbeitsort nutzen, um direkt neue Kundenkontakte zu knüpfen.

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Protektor_2 Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Fläche und Detail

Erhebliche Schäden an WDVS werden durch mangelhafte Detailausführung ­verursacht. Doch wie werden Details so ausgeführt, dass die ­Fassade schadensfrei bleibt? Die Profile spielen hier eine wichtige Rolle.

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Pilz_Holz-WDVS_2 Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Vorsicht - WDVS auf Holzkonstruktion

Sylvia Polleres ist Bereichsleiterin Holzhausbau bei der Holzforschung Austria. Sie ­berichtet über Schäden an Wärmedämmverbundsystemen im Holzhausbau und wie man sie vermeiden kann. Im Fokus sind Quetschfalten, Fenster- und Sockelanschlüsse.

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Epasit_6 Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Sehr nah am Original

In einem Mehrfamilienhaus in der Fürther Karolinenstraße wurden die Fensterleibungen im Erdgeschoss mit einem Sandsteinsaniersystem Schritt für Schritt erneuert und optisch an das historische Original angepasst.

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Cremer_Fachwerk_1 Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Erhalten und gestalten

Die Restaurierung eines Fachwerkgebäudes kann eine ­Herausforderung für den Fachmann sein. Den Insekten- wie Pilzbefall gilt es in die Schranken zu ­weisen, will man dem Gebäude wieder Leben einhauchen.

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Keim_4 Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Gründliches Verfahren

Das denkmalgeschützte Alte Pfarrhaus in Kernen im Remstal beherbergt nach einer umfassenden Sanierung den örtlichen Polizeiposten. Das fertige Gebäude beweist, dass Denkmalpflege und Nutzungsanforderungen in Einklang zu bringen sind.

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Caparol_Gesund_1 Ausbau und Fassade - Sachverstand
01. Januar 2016

Gutes Wohnklima schaffen

Mit den richtigen Baustoffen kann zu Hause ohne Weiteres ein gutes und ­gesundes Wohnklima geschaffen werden. Aber auf was genau kommt es an? Caparol-Produkt­manager Dr. Thomas Brenner stellte sich den Fragen der ausbau + fassade-Redaktion.

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