Ausbau und Fassade - Lexikon - N
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Lexikon für Stuck, Putz, Trockenbau und Wärmedämmung

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Begriff Definition
Nachbehandlung

Abschließende Oberflächenbearbeitung nach der Erhärtung eines Mörtel- oder Fließestrichs.

Nachbehandlungen der Estrichoberfläche dienen zur Optimierung ihrer Eigenschaften durch Vorbehandlungsmaßnahmen für nachfolgende Beschichtungen oder Beläge.

Nassestrich

Eine nach der Art der Verlegeart bezeichnete Estrichart. Inhaltlich identisch mit Mörtelestrich. Ein erdfeuchter nicht fließfähiger Estrichmörtel wird konventionell eingebracht, verteilt, verdichtet und durch Abziehen eingeebnet. Diese vergleichsweise unwirtschaftliche Verlegeart ist zeitaufwendig, technisch anspruchsvoll und bewirkt Qualitätsprobleme insbesondere bei Verdichtung sowie Gleichmäßigkeit und Ebenheit der Oberfläche.

Nassverlegung

Neben der Trockenverlegung eine der Anordnungsmöglichkeiten der Heizrohre einer Fußbodenheizung innerhalb eines Heizestrichs.

Normalputzmörtel (GP)

Putzmörtel nach DIN EN 998-1 ohne besondere Eigenschaften mit einer Trockenrohdichte von >1300 kg/m³ und Druckfestigkeitsklassen von CS I bis CS IV. Sie werden als Innenputz oder Außenputz bei üblichen Anforderungen und Einsatzgebieten verwendet.

Nutzestrich

Eine nach der Art der Aufgabenstellung bezeichnete Estrichart.
Nutzestriche werden ohne Bodenbelag ausgeführt und direkt durch die Nutzungsart beansprucht, z.B. in untergeordneten Räumen im Wohnungsbau (Keller) oder durch Fahrverkehr in Tiefgaragen. Sie weisen einen besonderen hohen Verschleiß- bzw. Abriebwiderstand auf. Daher kommen hierbei hoch beanspruchbare Zementestriche als Industrieestriche, Gussasphaltestriche oder Kunstharzestriche zum Einsatz.

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