Ausbau und Fassade - Lexikon - Trittschallschutz

Trittschallschutz

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Begriff Definition
Trittschallschutz

Schutzmaßnahmen gegen die Übertragung von Trittschall. Diese bei Deckenkonstruktionen auftretende Art der Schwingungsanregung stellteine Sonderform des Körperschalls dar.

In Massivbauten sind die Anforderungen an den Trittschallschutz schwieriger zu erfüllen als beim Luftschallschutz. Auch hier bewirkt eine Rohdecke mit hoher flächenbezogener Masse bessere Schalldämmwerte als eine leichte Massivdecke. Um jedoch die Norm-Anforderungen
zu erfüllen, sind zusätzliche Verbesserungsmaßnahmen notwendig.
Selbst schalldämmende Unterdecken bewirken nur 2 - 9 dB niedrigere Trittschallpegel, so dass in jedem Fall ein Estrich auf Dämmschicht erforderlich wird. Dann sind je nach Material von Estrichplatte und Dämmschicht Verbesserungsmaße bis zu 30 dB möglich, wobei Fertigteilestriche wegen ihrer geringeren flächenbezogenen Masse etwas schlechter abschneiden. In der Regel sind bei ausreichendem Trittschallschutz gleichzeitig auch die Anforderungen des Luftschallschutzes einer ausreichend schweren Massivdecke erfüllt.

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