Ausbau und Fassade - Lexikon - Trockenschüttung

Trockenschüttung

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Begriff Definition
Trockenschüttung

Trockenbaumaßnahme mit ähnlicher Aufgabenstellung wie Ausgleichsestriche.
Trockenschüttungen dienen zum Ausgleich von stärkeren Unebenheiten der Rohdecke oder zur Aufnahme von auf der Rohdecke verlegten Rohrleitungen. Sie werden unter Estrichen auf Dämmschicht, insbesondere im Trockenbau unter Fertigteilestrichen eingebaut und mit einer Schrenzlage, ≥0,1 mm dicken PE-Folie oder Trockenbauplatte als Abdeckschicht versehen.

Die Trockenschüttung wird wie bei einer Randfuge durch Randdämmstreifen von angrenzenden Wänden oder Durchdringungen getrennt und kann zusätzlich einen Beitrag zum Schall- oder Wärmeschutz leisten. Auf Holzbalkendecken muss zuvor als Rieselschutz eine seitlich wannenartig hochgezogene Schrenzlage aufgebracht werden. Als Materialien werden mineralische Perlite- oder Blähtonkörnungen in einer Schichtdicke von ≥ 20 mm verwendet, die bei mehr als 50 mm Dicke verdichtet werden müssen.

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