Ausbau und Fassade - News
27. September 2010

Baunachfrage um 2,4 Prozent gesunken

Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes berichtet, ist der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um nominal 2,4 Prozent gesunken (real: –2,9 Prozent). Das ehemals gute Auftragsplus zu Beginn des Jahres schmilzt zusehends: Die Unternehmen konnten für die ersten sieben Monate nur noch ein Wachstum der Auftragseingänge von 3,1 Prozent verzeichnen. Auch die Umsätze sind – nach einem erstmaligen Plus im Juni – im Juli wieder zurückgegangen und zwar um 1,9 Prozent (Januar – Juli: –5,9 Prozent).

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27. September 2010

Ein Drittel der Konsumausgaben für Wohnen und Energie

Im Jahr 2008 gaben die Haushalte in Nordrhein-Westfalen pro Monat durchschnittlich 2.350 Euro für den privaten Konsum aus. Nach Angaben von Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt waren das fünf Prozent mehr als im Jahr 2003. Der größte Anteil der Konsumausgaben entfiel mit 32,7 Prozent auf Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung, gefolgt von Aufwendungen für Nahrungs- und Genussmittel, für Verkehrswege (einschließlich der Kosten für ein eigenes Kfz) sowie auf Ausgaben für Freizeit, Unterhaltung und Kultur.

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Randverbund von Mehrscheibenisolierglas birgt Einsparpotenziale

Studie zeigt: Hochwertige warme Kante spart Energie

Eine vom Dichtstoff-Experten Dow und Swisspacer – einem Spezialist für Warme Kante-Abstandhalter aus der Schweiz – initiierte Studie zeigt: Durch eine optimale Kombination von Dichtstoff und Abstandhalter lässt sich der Ucw-Wert einer Fassade um mehr als 15 Prozent verbessern – ohne das Fassadendesign zu verändern. Durchgeführt wurde die Untersuchung vom Rosenheimer Ingenieurbüro Bauwerk.

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23. September 2010

Bauhauptgewerbe bekommt weniger Aufträge

Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind im Juli 2010 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum Juli 2009 preisbereinigt um 2,9 Prozent gesunken. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 4,5 Prozent zu, im Tiefbau dagegen um 9,1 Prozent ab. Der Gesamtumsatz ist im Juli 2010 um 1,9 Prozent auf rund 8,0 Milliarden Euro gegenüber Juli 2009 gesunken. Ende Juli 2010 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 705.000 Personen tätig. Das waren etwa 11.000 Personen weniger als ein Jahr zuvor (–1,6 Prozent).

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22. September 2010

Energieeffizienz: Werden Sanierungspotenziale überschätzt?

Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) und das neue Energiekonzept der Bundesregierung fordern eine deutliche Reduktion des Energiebedarfs bei Sanierungen beziehungsweise beim Neubau von Wohnimmobilien. Allerdings unterscheiden diese Vorgaben nicht nach Alter und Art einer Immobilie und berücksichtigen auch nicht die Marktbedingungen, unter denen gebaut oder saniert wird. Eine neue Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und der ista Deutschland GmbH zeigt auf Grundlage eines umfangreichen Datensatzes von rund 200.000 Gebäuden, dass diese Vorgaben der Situation nur bedingt gerecht werden.

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22. September 2010

Viele sehnen sich nach Hausboot und Bauernhof

Beim Wohnen sind die Deutschen konservativ, ihre Wohnträume sind hingegen umso wilder: Laut einer Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de finden 67 Prozent der Befragten den Gedanken an ein Wohnabenteuer verlockend – am beliebtesten sind dabei ein Hausboot oder das Leben auf einem alten Bauernhof. In der Altersgruppe von 31 bis 40 Jahren sind es sogar 77 Prozent, die es reizvoll finden, unkonventionell zu wohnen.

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22. September 2010

Meister erzielen höchste Bildungsrendite

Die Ausbildung zum Meister oder Techniker bringt nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft (Köln) eine höhere Bildungsrendite als ein Studium: Während sich für Hochschulabsolventen der ausbildungsbedingte Lohnverzicht später in Form höherer Einkünfte mit durchschnittlich 7,5 Prozent verzinst, kommen beruflich Fortgebildete auf eine Rendite von 8,3 Prozent. Außerdem macht sich bei Meistern und Technikern die Qualifikation schneller bezahlt. Im Schnitt hat sich eine Aufstiegsfortbildung amortisiert, wenn die Absolventen 40 Jahre alt sind; bei Akademikern ist dies erst mit 43 Jahren der Fall.

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22. September 2010

Westdeutscher Handwerkskammertag wählt Willy Hesse








Willy Hesse
(Foto: WHKT)
Der Westdeutsche Handwerkskammertages wählte am 22. September einstimmig Dachdeckermeister Willy Hesse zum neuen Präsidenten. Als Vizepräsidenten gewählt wurden Maler- und Lackierermeister Hans Peter Wollseifer, Präsident der Handwerkskammer zu Köln, und Kfz-Mechaniker Felix Kendziora, Vizepräsident der Handwerkskammer Aachen. Der bisherige Handwerkskammertagspräsident, Bäcker- und Konditormeister Franz-Josef Knieps, konnte sich satzungsgemäß nicht mehr zur Wahl stellen. Er wurde zum Ehrenpräsidenten des Westdeutschen Handwerkskammertages ernannt.

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22. September 2010

Klimaschutz bringt Handwerkern Aufträge

Handwerker, die sich über ihre herkömmlichen Arbeiten hinaus qualifizieren, sind klar im Vorteil. Eine Studie für die Informations- und Klimaschutzkampagne »Haus sanieren – profitieren« unter Handwerkern ergab, dass 2010 jeder fünfte Kampagnenpartner zusätzliche Aufträge für seine Firma generieren konnte. »Unsere Partner haben es verstanden, sich über unsere Marketinginstrumente erfolgreich am Markt zu positionieren«, freut sich Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Der Kern der DBU-Kampagne, der kostenlose Energie-Check, bringe den Handwerkspartnern aller Gewerke Vorteile, die sich nicht nur in den Auftragsbüchern widerspiegelten, sondern auch im Netzwerk aus rund 11.000 Kollegen.

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22. September 2010

Baupreise in NRW um 1,8 Prozent gestiegen

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren Bauleistungen in Nordrhein-Westfalen um 1,8 Prozent teurer als im August 2009. Dabei zogen die Preise für Rohbauarbeiten (+2,2 Prozent) unter anderem aufgrund höherer Kosten für Gerüstbau sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten überdurchschnittlich an und erhöhten sich damit so stark wie seit November 2008 nicht mehr (+2,7 Prozent). Die personalintensiveren Ausbauarbeiten verteuerten sich gegenüber August 2009 um 1,5 Prozent. Gegenüber Mai 2010 stieg der Preisindex für Bauleistungen am Bauwerk um 0,4 Prozent.

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20. September 2010

Dirk Palige wird neuer ZDH-Geschäftsführer

Zum 1. Januar 2011 wird Dirk Palige neuer Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) und zugleich des Deutschen Handwerkskammertages (DHKT) wird. Er wird auf Wolf-Hermann Böcker folgen. Der 44-jährige Jurist begann seine berufliche Laufbahn am Europäischen Gerichtshof in Luxemburg und ist seit zehn Jahren für den ZDH tätig, zunächst in Brüssel als Experte für Europäisches Recht und zuletzt als Leiter der Rechtsabteilung. Der gebürtige Berliner verfügt nach Angaben des ZDH über eine hervorragende Anbindung an die Handwerksorganisationen, insbesondere zu den Handwerkskammern in den Regionen vor Ort, und eine sehr gute Vernetzung in der Bundespolitik sowie auf europäischer Ebene.

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