Ausbau und Fassade - News
23. Juni 2010

Hagebau schafft 4 Prozent mehr Umsatz

Trotz der angespannten Wirtschaftslage konnte die Hagebau Gruppe (Soltau) in den ersten fünf Monaten 2010 das hohe Umsatzniveau des Vorjahres deutlich übertreffen. Das gab die Kooperation aus europäischen Baustoff-, Holz- und Fliesenhändlern sowie Baumarktbetreibern auf ihrer Gesellschafterversammlung in Dresden bekannt. Die Gruppenerlöse stiegen um 4,0 Prozent auf 1,74 Milliarden Euro. Die Hagebau Deutschland steigerte ihren zentral fakturierten Umsatz (inklusive Beteiligungen) um 3,8 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro, wobei die Entwicklung der einzelnen Gesellschafterhäuser regional sehr unterschiedlich war.

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22. Juni 2010

Preisanstieg bei WDVS: Jetzt erst recht dämmen


Auch wenn oder gerade wenn die Dämmstoffpreise anziehen: Energetische Sanierung bleibt das Gebot der Stunde. (Foto: Fachverband Wärmedämmverbundsysteme)

Die vielerorts wieder anziehende Konjunktur, die Wechselkursentwicklung zwischen Euro und Dollar und der Anstieg der Rohölpreise wirken sich in Deutschland auch auf die Preise für Dämmstoffe und andere WDVS-Komponenten aus. Gleichzeitig aber wird den Hausbesitzern durch die weitere Verteuerung beim Öl – und damit über kurz oder lang auch beim Gas – die Notwendigkeit energetischer Sanierung von Bestandsbauten noch deutlicher vor Augen geführt. Darauf weist der Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme hin.

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Sanierungen und Neubauten ausgezeichnet

KfW-Award geht nach Bayern und Brandenburg

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21. Juni 2010

Erster Bildungskongress für das Stuckateurhandwerk


Damit ihre Ausbildung erfolgreich verläuft, müssen Lehrer und Ausbilder auf dem neuesten Wissensstand und mit Begeisterung dabei sein.
(Foto: Komzet)
Am 12. und 13.November veranstalten der Bundesverband Ausbau und Fassade, die Sto-Stiftung sowie das Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade in Berlin den ersten bundesweiten Bildungskongress für das Stuckateurhandwerk. Die Veranstaltung steht unter Schirmherrschaft der Bundesbildungsministerin Prof. Annette Schavan. Erstmals in Deutschland beschäftigt sich damit ein Kongress mit der Aus- und Weiterbildung von »Azubi-Trainern« im Handwerk. Azubi-Trainer sind erfahrene Gesellen oder Meister, die Auszubildende mit immer schlechter werdenden Berufsvoraussetzungen in der Praxis tagtäglich begleiten und letztlich für deren Lernerfolg Verantwortung tragen. Die Idee, die jetzt deutschlandweit im Stuckateurhandwerk greifen soll, stammt aus Baden-Württemberg. Das Modell, entwickelt vom Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade, hat darüber hinaus alle Voraussetzungen, auch in anderen Lehrberufen angewendet zu werden.

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21. Juni 2010

Maler und Lackierer: Defizite bei Ausbildungsbewerbern

Mit mehr als 35.000 Auszubildenden zählt das Maler-Lackiererhandwerk zu den ausbildungsstärksten Branchen. Nach einer Umfrage des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz ist die Ausbildungsbereitschaft bei den Betrieben weiterhin ungebremst. Sie bilden in erheblichem Maß über den eigenen betrieblichen Bedarf hinaus aus. Zunehmend beklagen die Unternehmer aber erhebliche Defizite bei den Ausbildungsbewerbern. In der aktuellen Umfrage erklärten nur 6,9 Prozent der Befragten, sie könnten keine Defizite bei den Bewerbern um einen Ausbildungsplatz feststellen. Eine nicht ausreichende Schulbildung attestierten 83,5 Prozent der Befragten den Bewerbern. Nicht ausreichende Umgangsformen, beispielsweise für den im Maler-Lackiererhandwerk sehr stark geforderten Einsatz bei Privatkunden, gaben 54,7 Prozent an. Mehrfachnennungen waren bei der Umfrage möglich.

21. Juni 2010

Baupreise in NRW um 1,5 Prozent gestiegen

Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen erreichte im Mai 2010 einen Indexstand von 113,2 Punkten (berechnet auf der Basis des Jahres 2005 = 100). Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren Bauleistungen damit um 1,5 Prozent teurer als im Mai 2009. Dabei zogen die Preise für Rohbauarbeiten (+1,9 Prozent) unter anderem aufgrund höherer Stahlpreise überdurchschnittlich an und erhöhten sich damit so stark wie seit 18 Monaten nicht mehr (November 2008: +2,7 Prozent gegenüber November 2007). Die personalintensiveren Ausbauarbeiten verteuerten sich gegenüber Mai 2009 um 1,2 Prozent. Gegenüber Februar 2010 stieg der Preisindex für Bauleistungen am Bauwerk um 0,8 Prozent.

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21. Juni 2010

DGNB entwickelt Zertifikat für Wohnbauten

Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen und entsprechend bilden Wohngebäude einen zentralen Schlüssel für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, steigender Energiekosten und nicht zuletzt der Finanzkrise fragt der Markt zunehmend nach einem objektiven und transparenten Zertifizierungssystem von Wohngebäuden. Deshalb hat die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) jetzt gemeinsam mit Vertretern der Wohnungswirtschaft, Architekten, Projektentwicklern, Industrieunternehmen und anderen Experten der Bau- und Immobilienbranche ein Zertifizierungssystem für Wohngebäude geschaffen.

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18. Juni 2010

Neues Kompetenzzentrum für integrale Fassadenentwicklung


Wolfgang Priedemann, Wolfgang Feuerlein und Lars Anders, die drei Gesellschafter des neu eröffneten Facade-Lab in Großbeeren bei Berlin, mit dem Geschäftsführer des Partnerunternehmens Progeo, Andreas Rödel. (Foto: Facade-Lab/Mike Jentsch)
Höher, weiter, schneller: Immer komplexere internationale Großbauprojekte mit starkem Qualitäts-, Termin- und Kostendruck lassen die Anforderungen an die Bauplanung und -ausführung stetig steigen. Besonders die Gebäudehülle mit ihren vielfältigen Funktionen als repräsentatives »Gesicht« eines Gebäudes, als Schutz vor den klimatischen Umweltbedingungen sowie als Belichtungs- und Belüftungselement schafft ein Aufgabenfeld, das längst nicht mehr ohne hochqualifizierte Spezialisten auskommt. Mit der Gründung des am 11. Juni eröffneten Entwicklungs- und Forschungszentrums Facade-Lab in Großbeeren bei Berlin will das Unternehmen Priedemann Fassadenberatung den technologischen Fortschritt in diesem Segment vorantreiben und die Verknüpfung von Entwurf, Planung, Ausführung und Bewirtschaftung optimieren. Unter dem Motto »Experience Sustainable Technology« werden Entwicklung und Anwendung neuester Fassadenlösungen erlebbar gemacht.

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18. Juni 2010

Trendwende bei Insolvenzen erst 2011?

Die konjunkturelle Erholung der deutschen Wirtschaft spiegelt sich auch in der Entwicklung der Firmeninsolvenzen wider. Nach dem dramatischen Anstieg 2009 steigt die Zahl der Firmeninsolvenzen in diesem Jahr nur noch leicht um 1,3 Prozent auf 33.100. Die Summe der Not leidenden Forderungen wird dagegen schon 2010 sinken. In ihrer neuesten Prognose rechnen die Experten von Euler Hermes erst in 2011 mit einer deutlichen Trendumkehr bei den Unternehmensinsolvenzen. Dann wird die Zahl voraussichtlicht um 5,4 Prozent auf 31.300 sinken. Trotzdem wird das Niveau vor der Krise, als die Anzahl der Firmeninsolvenzen bei weniger als 30.000 lag, im nächsten Jahr noch nicht erreicht werden. Im Baugewerbe soll die Zahl der Firmenpleiten allerdings schon 2010 sinken.

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17. Juni 2010

Lehrerfortbildung 2010/2011: Termine stehen fest

Damit Lehrer und Ausbilder im Maler- und Lackiererhandwerk in Theorie und Praxis der beruflichen Ausbildung auf dem neuesten Stand sind, engagiert sich die Sto-Stiftung seit Jahren in der Lehrerfortbildung. In Kooperation mit dem Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz werden auch in diesem und im nächsten Jahr jeweils dreitägige Seminare zu den Lernfeldern 4 (Farbwechsel, G-MBF/03), 8 (Gestaltung eines mobilen Raumteilers, MB 2/04) und 10 (Fassadengestaltung, MGI 1/04, MB 1/04) angeboten. Neu im Seminarprogramm ist die WDVS-Detailausbildung (Lernfeld 7, MGI 1/04), die erstmals im Dezember 2010 in Stühlingen am Standort der Sto AG stattfindet.

17. Juni 2010

Maler und Lackierer weiter zuversichtlich

Entgegen dem allgemeinen Trend der Wirtschaftskrise ist das Stimmungsbild der Betriebe im Maler-Lackiererhandwerk weiterhin von Zuversicht geprägt. Dies zeigen die Ergebnisse der Frühjahrsumfrage des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz. Die derzeitige Wirtschaftslage ihres Unternehmens geben 45,4 Prozent der Betriebe mit gut an. Im vergangenen Jahr betrug der Wert nur 32,7 Prozent. Von einer insgesamt schlechten Geschäftslage gehen 11,3 Prozent der Befragten aus. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert noch bei 17,3 Prozent.

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